Hello I'm Ivy from Kreta!

Freitag, 28. Dezember 2018


Ohja, ihr habt richtig gesehen und gelesen. Wir haben uns für eine zweite Katze entschieden und wir lieben den kleinen Racker. Lange haben wir uns darüber Gedanken gemacht ob wir eine zweite Katze zu uns holen sollten. Da Fabian und ich beide Arbeiten bzw. ich bald wieder viel Zeit in der Uni verbringen werde, ist Moe viel alleine daheim. Für eine Wohnungskatze nicht wirklich das optimale. So schrieben wir immer wieder Besitzer und Tierschutzorganisationen an, wenn wir eine Katze entdeckten die uns gefiel. Leider wurde uns jedes Mal abgesagt oder nicht geantwortet. Wir dachten die ganze wird schon seinen guten Grund haben und gingen das ganze eher entspannt an. Wir würde schon noch die richtige Katze finden. Wohlgemerkt ein Mädchen sollte es werden. Dann bekam ich das erste Bild von Ivy. 

Es war einfach Liebe auf den ersten Blick. Ich bekam von einer guten Freundin ein Bild geschickt. Sie hatte ihre Semesterferien auf Kreta bei ihrer Freundin C verbracht. Der kleine Spatz ist den beiden zugelaufen. Da C mehrere Katzen aufgenommen und aufgepäppelt hatte, sorgten die beiden also auch für den kleinen Spatz. Fabian und ich entschieden uns dem Kätzchen eine Chance zu geben und auch als beim Tierarzt festgestellt wurde das es ein Kater und keine Katze war, waren wir schon viel zu verliebt. Nicht nur Ivy sollte ein neues Zuhause in Deutschland finden, sondern auch der Freund meiner Freundin nahm zwei Katzen bei sich auf. So trat also C den Flug von Kreta nach Düsseldorf mit drei Katzen an. Ich nahm mir frei und fuhr die drei Katzen am Flughafen abholen.

Pünktchen und Lilly wurden direkt bei meiner Ankunft zuhause eingesammelt und ihr neues Zuhause gebracht. Ivy haben wir erstmal bei uns im Schlafzimmer einquartiert. Das unser Großer nicht eifersüchtig wird, haben wir erstmal im Wohnzimmer geschlafen. Auch das erste Zusammentreffen lief relativ unspektakulär ab. Moe bemerkte den Kleinen erstmal 5 Minuten nicht, erst als ich seinen Kopf mal genau auf den kleinen richtet realisierte er das er nicht die einzige Katze im Raum ist. Nachdem Ivy erstmal den Flur und das Wohnzimmer unsicher machte, brummte Moe erstmal los und war nicht begeistert von dem Kleinen. Nach 10 Minuten trennten wir die beiden auch schon wieder. Am nächsten Tag ließen wir sie erst eine und später am Nachmittag nochmal zwei Stunden zusammen. Da keiner von beiden anstalten machte aufeinander los zu gehen und Moe nur einmal gefaucht hatte. Ließen wir die Schlafzimmertüre nach dem dritten Tag einfach komplett offen.  Auch wenn die beiden erstmal einen Bogen umeinander machten, stellte sich schnell Ruhe und der Alltag wieder ein. Mittlerweile sind die zwei echt zu einem Team zusammengewachsen. Moe ist super geduldig mit Ivy und lässt ihm viel durchgehen. Wenn es dann doch mal langt weist er ihn zu recht. Die beiden raufen miteinander, spielen und fressen miteinander. Abends wird dann auch mal zusammen auf dem Kratzbaum oder dem Stuhl gelegen und gekuschelt.

Wenn es dann um die Schmuseeinheiten mit Fabi und mir geht ist manchmal ein bisschen Eifersucht angesagt. Moe ist total das Papakind und Ivy hängt ständig an mir dran und das obwohl ich am Anfang die ersten Wochen nur Wochenende daheim war. Abends gibt es immer eine Schmuseeinheit mit Ivy wenn es ins Bett geht. Morgens sitzt er dann schon neben einem wenn der Wecker gerade geklingelt hat. Mit Moe wird dann der erste Kaffee getrunken und beim Schminken passt er dann auch auf mich auch, nicht das ich mir die Wimperntusche verschmiere. Ich bin so glücklich das sich die beiden nach so kurzer Zeit so gut verstehen und wir dem kleinen Spatz ein neues Zuhause gegeben haben.





Christmas

Mittwoch, 26. Dezember 2018

Unser erstes Weihnachten als verlobtes Paar, in unserer eigenen Wohnung mit unseren zwei Katzen. Ich liebe es. Ich muss ja sagen ich habe mich schon seit Anfang November darauf gefreut in unserer Wohnung alles so zu dekorieren wie es mir bzw. uns gefällt. Einen eigenen Baum zu haben und auch einfach mal die Zweisamkeit zu genießen. Auch wenn Fabians und mein Geschmack bei manchen Sachen sehr auseinander geht, haben wir einen guten Kompromiss gefunden. Besonders beim Baumschmuck scheiden sich bei uns die Geister. Fabi wollte am liebsten nur rote Kugeln und echt Kerzen. Mit roten Kugeln, konnte ich mich gut anfreunden, so lange noch ein paar goldene dabei sind. Aber ein Baum mit echten Kerzen? Da machte ich mir echt Sorgen. Mit zwei Katzen die beim Spielen durch die Wohnung toben ist es vielleicht nicht die beste Idee. Moe ist die Ruhe selbst und mehr als schnuffeln am Baum macht er (meistens) nicht. Da aber unser kleiner Ivy erst ein paar Monate alt ist, konnte ich mich für dieses Jahr durchsetzen keine echten Kerzen auf dem Baum zu machen. Nächstes Jahr machen wir uns dafür auch die Suche nach guten Kerzenständern und schönen Kerzen. Ebenso beim Zeitpunkt für das Aufstellen und Dekorieren gab es eine kleine Debatte. Da ich mich einfach schon so sehr auf den Baum gefreut hatte, stellten wie ihn dieses Jahr schon zwei Wochen vor Weihnachten auf. Bei Fabi und auch bei mir als Kind wurde der Baum erst einen Abend vor Weihnachten aufgestellt und am Weihnachtsmorgen dekoriert.

Durch die vielen Inspirationen die man überall sieht, war ich total motiviert ein bisschen was zu basteln. So wurde also nicht nur ein Baum aufgestellt, sondern auch ein Adventskranz selbst dekoriert. Da wir einen eckigen Tisch haben, entschied ich mich hier für ein Boot. Da ich es nicht so bunt mag, wurde er eher minimalistisch dekoriert. Etwas Tannengrün, Eukalyptus, Tannenzapfen und Kastanien, sollten als Dekoration reichen. Ganz untypisch für einen Adventskranz kamen schwarze Kerzen oben drauf. Da in unsere Wohnung alles in Grau, Schwarz, Grün, Weiß und Gold dekoriert ist, wollte ich auch den Adventskranz farblich passend gestalten. Schließlich steht dieser viel länger als der Baum. Ebenso wollte ich für viel Kerzen und gemütliches Licht sorgen. Was man ja dieses Jahr total oft gesehen hat, waren Metallringe dekoriert mit Tannengrün und Eukalyptus und ein paar Kugeln. Da mich beim Nanu Nana die Buchstabenkugeln so angelacht hatten, erschien das als optimale Möglichkeit diese schön in Geltung zu bringen. Auch wenn dieser erst ein paar Tage vor Weihnachten an seinen Platz gehängt wurde, freue ich mich sehr das ich es tatsächlich hinbekomme habe, meine ganze Ideen umzusetzen.








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