Beauty: Alessandro Internationale Stiplac

Freitag, 15. Juni 2018


Wer mir auf Instagram folgt hat sie bestimmt schon gesehen. Wenn es um meine Fingernägel geht bin ich immer etwas eigen. Für Gelnägel bin ich viel zu geizig und habe meine Naturnägel zu gut gepflegt dass ich sie lang bekomme. Daher kam für mich lange keine Art dieser Nagelmaniküren in Frage auch wenn mir der Look gut gefällt. Lange Nägel müssen meiner Meinung nach top gepflegt sein und am besten lackiert. Ich finde es sieht schnell ungepflegt aus wenn das weiße der Nagelspitze zu sehen ist. Daher hab ich meine Nägel immer lackiert. Aber normaler Nagellack leider nicht lang. Er blättert ab, danach sieht er einfach nicht mehr schön aus. Auch die Nägel brechen schnell wenn man irgendwo blöd hängen bleibt. Nach langem Suchen und Hin und her überlegen bin ich fündig geworden! Der Alessandro Striplack ist für mich die Lösung. Ich verwende dieses Nagellacksystem bereits seit einem Jahr und kann sagen das ich nicht mehr ohne will. Mittlerweile habe ich viele verschiedene Farben und probiere gerne auch mal etwas mit Nagelstickern aus, die ich dann in die letzte Schicht einarbeite. So habe ich dann für 2-3 Wochen schöne Nägel und muss keinen Gedanken daran verschwenden wenn ich arbeiten bin oder mit Freunden weggehe.



Das Prinzip ist ganz einfach.

Step 1:
Hier beginnt die Vorbereitung vor der eigentlichen Maniküre. Man feilt die Nägel in die gewünscht Form, an der kann man nachher nur schlecht etwas ändern. Wer eine lange Nagelhaut hat kann sie vorsichtig mit einem Nagelhautmesser/-schere entfernen. Oft reicht es auch einfach mit einem Rosenholdstäbchen die Haut zurück zuschieben. Anschließend werden die Nägel mit einer mitgelieferten Polierfeile aufpoliert. Umso ordentlicher poliert wird, desto leichter lässt sich der Lack später abziehen. Das ist übrigens das gute an dieser Art der Maniküre. Dadurch das der Nagel poliert und nicht aufgeraut wird, sieht der Nagel nach dem abziehen nicht total zerstört aus und mann kann die Maniküre auch mal sein lassen.
Nun werden die Nägel entweder mit den Orginalpads von Alessandro gereinigt oder man nimmt einen normalen Nailcleaner mit Zelletten (diese sind fusselfrei). Ich bin nach kurzer Zeit zu einem Nailcleaner umgestiegen. Er erzielt das gleiche Ergebniss wie die Pads von Alessandro, ist aber viel günstiger. Ich bestelle ihn immer über nailfunshop - die 500ml Flasche ist bei mir nach einem Jahr noch halbvoll!

Step 2:
Nach dem Polieren und Cleanen der Nägel wird die erste Schicht des Twinlacks aufgetragen. Dieser dient nach dem Farblack auch als Topcoat. Achtet beim Auftragen darauf das der Lack ausschließlich auf dem Nagel ist und nicht auf die Haut läuft. Lasst auch ungefähr 1 mm Abstand zur Nagelhaut. Das sorgt später für einen schönen Abschluss und macht den Lack beim rauswachsen der Nägel haltbarer. Ich braucht euch beim lackieren keinen Stress machen, der Lack trocknet nicht aus.  Nun kommt die Hand für 1 Minute unter die Lampe. Ist eine Minute vergangen, geht das Lämpchen auf der lampe aus und ihr könnt die Hand wieder rausnehmen. Nun mit einem Pad und Nailcleander die entstandene Schwitzschicht entfernen. 


Tipp: Die Daumen extra lackieren! Erst die 4 Finger einer Hand und dann die andere Hand. Die Daumen gemeinsam lackieren und zusammen unter die Lampe legen.

Step 3:
Nun geht es an die Farbe. Die erste Schicht Farbe trage ich besonders sorgsam auf. Achtet wie schon bei der ersten Schicht darauf Abstand zur Nagelhaut zu lassen und nicht über den Rand des Twinlacks rüber zu lackieren. Versucht eine saubere, runde Kante zu modellieren, das sorgt für einen Studiolook. Beim Lackieren der Farbe gehen ich ansonsten genauso vor wie bei der ersten Schicht. Anschließend kommt die Hand wieder für eine Minute unter die Lampe. Ist der Lack fertig ausgehärtet entferne ich wieder die Schwitzschicht. Nun wiederhole ich die Prozedur solange bis ich die gewünschte Deckkraft und Dicke erreicht habe. Wichtig: Nach jedem Lampendurchgang die Schwitzschicht entfernen!

Tipp: Lieber eine dünnere Farbschicht auftragen und die Prozedur mit dem Farblack mehrmals wiederholen. Das mehrmalige Aushärten macht den Lack stabiler.  


Step 4:
Als letztes wird nochmal eine Schicht des Twinlackes aufgetragen. Dieser versiegelt den Farblack und sorgt für eine schöne glatte, glätzende Oberfläche. Diesen lasse ich 90 Sekunden aushärten, damit der genug Festigkeit besitzt und keine Kratzer in den Lack kommen. Zum Abschluss nocheinmal die Schwitzschicht entfernen und Hände waschen.





Hat man keine Lust mehr auf die Farbe muss man nicht, wie bei Gel alles aufwendig abfeilen. Beim Striplac geht das viel einfacher. Durch das polieren des Nagels entsteht eine glatte Oberfläche und die besondere Beschaffenheit des Lackes macht es möglich das er wie ein Pflaster abgezogen werden kann. Der Nagel bleibt hierbei unbeschädigt. Durch den Lack sind meine Nägel viel stabiler und sehen immer aus die aus dem Nagelstudio. Natürlich gehört auch hier ein bisschen Übung dazu. Nicht nur er Lack macht die Optik, sondern auch die Form und die Genauigkeit wie ihr eure Nägel feilt. Ich bevorzüge die Ballerinaform. Der Nagel läuft etwas spitzer zu und hat eine gerade Kante.  Einziger Nachteil ist der „hohe“ Anschaffungspreis. Das Starterkit koset 80 Euro und ein Lack 12 Euro. Dafür hält eine Flasche wenn man sie ordentlich zuschraubt ewig. Der Lack trocknet auch nicht ein, er wird nach ein paar Monaten etwas dickflüssiger. Trotzdem lässt er sich gut auftragen. Wer jetzt Interesse hat, das Startset habe ich damals bei Amazon gekauft und die einzelnen Farblacke bei RedZilla, da sind sie nämlich ein paar Euro günstiger!



Post Comment
Kommentar veröffentlichen

Auto Post Signature

Auto Post  Signature