Travel: postcard from Italy

Donnerstag, 31. Mai 2018

Ein Jahr war Ruhe hier. Durch das Studium und das Tanzen habe ich kaum noch Zeit für die Dinge die mir früher so wichtig waren. Fotografieren, Lesen und das Bloggen. Gerade wenn ich wieder an der ganzen Arbeit zu ertrinken drohe, schwelgen meine Gedanken zurück zum Sommer 2017. Es ist nämlich zurzeit nicht leicht konzentriert an den Uniabgaben zu arbeiten. Immer wieder macht einem etwas einen Strich durch die Rechnung. Sei es der Haushalt der auf der Strecke bleibt oder die Gedanken an das kaputte Auto. Meine Gedanken schweifen die ganze Zeit ab und es stresst mich enorm das zur Zeit nichts vorankommt. Draußen herrschen sommerliche 30 Grad und in meiner Wohnung kann ich mich kaum konzentrieren. Selbst das kleine Fellknäul Moe geht mir auf die Nerven. Heute musste ich dann einfach mal die Flucht ergreifen und bin zu meiner Mama gefahren. Nun sitze ich am Esszimmertisch und arbeite an meinen Unisachen und an diesem Beitrag. Die Ruhe tut mir gut. Keine Ablenkungen und mal nicht ans Putzen denken müssen.

Die Temperaturen sind schon sehr sommerliche aber die Leichtigkeit und die gute Laune die mit den Sonnenstrahlen kommt, bleibt bisher aus. Da war es letztes Jahr ganz anders. Der Road Trip. Zehn Tage Italien. Eis, Pizza und der pure Sommer. Ein richtiger Detox vom Alltag. Durchgeplant und voll gepackt ging es los nach Mailand. Unser erster Stop. Die drei Tage dort verbrachten wir mit Shoppen bei 30 Grad und kühlen Drinks am Abend. Wir hatten richtig Glück mit unserem AirBnB, das relativ zentral lag. So erreichten wir innerhalb von 10-15 Minuten den Mailänder Dom. Was ein dickes Plus war: Unser BnB hatte einen Tiefgaragenplatz für unser Auto. So konnten wir es beruhigt stehen lassen und mit der U-Bahn fahren.








Unser nächster Tagesstop hieß Bergamo, wo wir eine Freundin von Nico besuchten. Leider hatten wir an diesem Tag kein Glück mit dem Wetter und wir hatte nur eine verregnete Sicht aus Bergamo. Am selben Tag ging es noch weiter nach Jesolo. Wie es der Zufall will blieben wir dort nicht alleine. Ein paar Tage vor uns war Karina mit ihrer Familie angereist und war mit dem Auto nur 10 Minuten von unserem Hotel entfernt. Auch wenn das Wetter nicht immer so schön war wie erhofft, genossen wir unsere Zeit sehr. Venedig und Burano statteten wir auch einen Besuch ab. Egal wie oft ich schon in Venedig war, es ist jedes Mal einen Besuch wert. Die alten Häuser, die kleinen versteckten Orte die man entdecken kann. Meinen Magic Moment hatte ich definitiv an diesem Anleger vor dem alten rosanen Hotel. Als Kary abdrückte um das Bild zu schießen passt einfach alles. Kein Tourilärm, eine Gondel das Licht und das Kreischen der Möwen. Am liebsten würde ich in diese Unbeschwertheit zurückkehren. Sand an den Füßen, Salz in den Haaren. Ich bin eben ein Sommermädchen. Auch wenn nicht immer alles Friede-Freude-Eierkuchen ist wenn Freunde eine solange Zeit aufeinander hocken, schafft es das Sommergefühl das sich eingestellt hat immer wieder für Frieden zu sorgen. Gerade das Abendessen in unserem Lieblingslokal sorgte immer für gute Stimmung. Eine leckere Pizza, ein Gläschen Wein uns eine Portion Panacotta ließ unser Herz immer höherschlagen. Wer also mal in Lido di Jesolo so richtig gut (und preiswert!) Essen gehen will ist im Mille Luci genau richtig.  Die letzten zwei Tage hatten wir ziemlich Pech mit dem Wetter. Auch für unseren letzten Tag wurde uns nur Regen vorhergesagt und so entschlossen wir uns einen Tag früher zurück zu fahren.






















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