Hello I'm Ivy from Kreta!

Freitag, 28. Dezember 2018


Ohja, ihr habt richtig gesehen und gelesen. Wir haben uns für eine zweite Katze entschieden und wir lieben den kleinen Racker. Lange haben wir uns darüber Gedanken gemacht ob wir eine zweite Katze zu uns holen sollten. Da Fabian und ich beide Arbeiten bzw. ich bald wieder viel Zeit in der Uni verbringen werde, ist Moe viel alleine daheim. Für eine Wohnungskatze nicht wirklich das optimale. So schrieben wir immer wieder Besitzer und Tierschutzorganisationen an, wenn wir eine Katze entdeckten die uns gefiel. Leider wurde uns jedes Mal abgesagt oder nicht geantwortet. Wir dachten die ganze wird schon seinen guten Grund haben und gingen das ganze eher entspannt an. Wir würde schon noch die richtige Katze finden. Wohlgemerkt ein Mädchen sollte es werden. Dann bekam ich das erste Bild von Ivy. 

Es war einfach Liebe auf den ersten Blick. Ich bekam von einer guten Freundin ein Bild geschickt. Sie hatte ihre Semesterferien auf Kreta bei ihrer Freundin C verbracht. Der kleine Spatz ist den beiden zugelaufen. Da C mehrere Katzen aufgenommen und aufgepäppelt hatte, sorgten die beiden also auch für den kleinen Spatz. Fabian und ich entschieden uns dem Kätzchen eine Chance zu geben und auch als beim Tierarzt festgestellt wurde das es ein Kater und keine Katze war, waren wir schon viel zu verliebt. Nicht nur Ivy sollte ein neues Zuhause in Deutschland finden, sondern auch der Freund meiner Freundin nahm zwei Katzen bei sich auf. So trat also C den Flug von Kreta nach Düsseldorf mit drei Katzen an. Ich nahm mir frei und fuhr die drei Katzen am Flughafen abholen.

Pünktchen und Lilly wurden direkt bei meiner Ankunft zuhause eingesammelt und ihr neues Zuhause gebracht. Ivy haben wir erstmal bei uns im Schlafzimmer einquartiert. Das unser Großer nicht eifersüchtig wird, haben wir erstmal im Wohnzimmer geschlafen. Auch das erste Zusammentreffen lief relativ unspektakulär ab. Moe bemerkte den Kleinen erstmal 5 Minuten nicht, erst als ich seinen Kopf mal genau auf den kleinen richtet realisierte er das er nicht die einzige Katze im Raum ist. Nachdem Ivy erstmal den Flur und das Wohnzimmer unsicher machte, brummte Moe erstmal los und war nicht begeistert von dem Kleinen. Nach 10 Minuten trennten wir die beiden auch schon wieder. Am nächsten Tag ließen wir sie erst eine und später am Nachmittag nochmal zwei Stunden zusammen. Da keiner von beiden anstalten machte aufeinander los zu gehen und Moe nur einmal gefaucht hatte. Ließen wir die Schlafzimmertüre nach dem dritten Tag einfach komplett offen.  Auch wenn die beiden erstmal einen Bogen umeinander machten, stellte sich schnell Ruhe und der Alltag wieder ein. Mittlerweile sind die zwei echt zu einem Team zusammengewachsen. Moe ist super geduldig mit Ivy und lässt ihm viel durchgehen. Wenn es dann doch mal langt weist er ihn zu recht. Die beiden raufen miteinander, spielen und fressen miteinander. Abends wird dann auch mal zusammen auf dem Kratzbaum oder dem Stuhl gelegen und gekuschelt.

Wenn es dann um die Schmuseeinheiten mit Fabi und mir geht ist manchmal ein bisschen Eifersucht angesagt. Moe ist total das Papakind und Ivy hängt ständig an mir dran und das obwohl ich am Anfang die ersten Wochen nur Wochenende daheim war. Abends gibt es immer eine Schmuseeinheit mit Ivy wenn es ins Bett geht. Morgens sitzt er dann schon neben einem wenn der Wecker gerade geklingelt hat. Mit Moe wird dann der erste Kaffee getrunken und beim Schminken passt er dann auch auf mich auch, nicht das ich mir die Wimperntusche verschmiere. Ich bin so glücklich das sich die beiden nach so kurzer Zeit so gut verstehen und wir dem kleinen Spatz ein neues Zuhause gegeben haben.





Christmas

Mittwoch, 26. Dezember 2018

Unser erstes Weihnachten als verlobtes Paar, in unserer eigenen Wohnung mit unseren zwei Katzen. Ich liebe es. Ich muss ja sagen ich habe mich schon seit Anfang November darauf gefreut in unserer Wohnung alles so zu dekorieren wie es mir bzw. uns gefällt. Einen eigenen Baum zu haben und auch einfach mal die Zweisamkeit zu genießen. Auch wenn Fabians und mein Geschmack bei manchen Sachen sehr auseinander geht, haben wir einen guten Kompromiss gefunden. Besonders beim Baumschmuck scheiden sich bei uns die Geister. Fabi wollte am liebsten nur rote Kugeln und echt Kerzen. Mit roten Kugeln, konnte ich mich gut anfreunden, so lange noch ein paar goldene dabei sind. Aber ein Baum mit echten Kerzen? Da machte ich mir echt Sorgen. Mit zwei Katzen die beim Spielen durch die Wohnung toben ist es vielleicht nicht die beste Idee. Moe ist die Ruhe selbst und mehr als schnuffeln am Baum macht er (meistens) nicht. Da aber unser kleiner Ivy erst ein paar Monate alt ist, konnte ich mich für dieses Jahr durchsetzen keine echten Kerzen auf dem Baum zu machen. Nächstes Jahr machen wir uns dafür auch die Suche nach guten Kerzenständern und schönen Kerzen. Ebenso beim Zeitpunkt für das Aufstellen und Dekorieren gab es eine kleine Debatte. Da ich mich einfach schon so sehr auf den Baum gefreut hatte, stellten wie ihn dieses Jahr schon zwei Wochen vor Weihnachten auf. Bei Fabi und auch bei mir als Kind wurde der Baum erst einen Abend vor Weihnachten aufgestellt und am Weihnachtsmorgen dekoriert.

Durch die vielen Inspirationen die man überall sieht, war ich total motiviert ein bisschen was zu basteln. So wurde also nicht nur ein Baum aufgestellt, sondern auch ein Adventskranz selbst dekoriert. Da wir einen eckigen Tisch haben, entschied ich mich hier für ein Boot. Da ich es nicht so bunt mag, wurde er eher minimalistisch dekoriert. Etwas Tannengrün, Eukalyptus, Tannenzapfen und Kastanien, sollten als Dekoration reichen. Ganz untypisch für einen Adventskranz kamen schwarze Kerzen oben drauf. Da in unsere Wohnung alles in Grau, Schwarz, Grün, Weiß und Gold dekoriert ist, wollte ich auch den Adventskranz farblich passend gestalten. Schließlich steht dieser viel länger als der Baum. Ebenso wollte ich für viel Kerzen und gemütliches Licht sorgen. Was man ja dieses Jahr total oft gesehen hat, waren Metallringe dekoriert mit Tannengrün und Eukalyptus und ein paar Kugeln. Da mich beim Nanu Nana die Buchstabenkugeln so angelacht hatten, erschien das als optimale Möglichkeit diese schön in Geltung zu bringen. Auch wenn dieser erst ein paar Tage vor Weihnachten an seinen Platz gehängt wurde, freue ich mich sehr das ich es tatsächlich hinbekomme habe, meine ganze Ideen umzusetzen.








#studyhard: Praxissemester

Dienstag, 11. September 2018

Wie vielleicht manche von euch schon auf Instagram mitbekommen haben, ging es bei mir dieses Jahr schon früh wieder los. Letzte Woche Montag, am 03. September, bin ich in mein Praxissemester gestartet. Die erste Woche ist schon rum und leider sitze ich gerade krank in meinem neuen Zimmer. Daher habe ich gerade ein bisschen Ruhe und komme endlich dazu diesen Beitrag zu schreiben. Seit ich mich bei meiner Firma beworben und eine Zusage erhalten habe, schiebe ich es ein bisschen auf darüber zu schreiben. Mir gehen viele verschiedene Gedanken durch den Kopf, wenn ich an dieses „Praktikum“ denke. Von Anfang an war eine meiner größten Sorgen das ich den Aufgaben nicht gewachsen sein könnte.

Diese Angst ist etwas das mich schon mein ganzes Studium über begleitet. Nach dem ersten Semester habe ich mir viele Gedanken gemacht ob es das richtige Studium ist. Alle anderen waren ja – vermeintlich – besser. Nach und nach wurde die Angst kleiner. Saß in einer kleinen Ecke meines Kopfes. Man kann nicht immer alles können und solange es Spaß macht und ich mit Herzblut dabei bin, ist es das Richtige für mich. In eine Firma zu gehen, die aber schon ihre eigenen Abläufe hat ist trotzdem nochmal etwas Anderes wie ein Studium. Mit einem nervösen Magen startete ich also in meinen ersten Tag. Ich muss sagen, ich war wirklich umsonst nervös. Wir 6 Mädels, ja wie sind 6 Praktikantinnen, verstehen uns soweit man das nach einer Woche sagen kann ganz gut. Auch die restlichen Mitarbeiter sind sehr lieb und man fühlt sich richtig aufgenommen. Die erste Woche hatten wir Zeit uns in das E-Learning Programm einzuarbeiten, Übungsaufgaben zu machen und das Lehrbuch durchzuarbeiten. So langsam laufen jetzt auch die richtigen Aufgaben und Projekte an. Ich hoffe das ich schnell wieder fit bin und morgen schon wieder durchstarten kann.

Aber nicht nur mein entspannter Alltag hat sich verändert, auch der Ort an dem ich Wohne. Mein Praktikumsplatz ist in Ettlingen, bei Karlsruhe. Jeden Morgen pendeln, geht einfach finanziell und zeitlich nicht. Für dieses Problem hat sich aber gleich noch am Tag des Bewerbungsgespräches eine Lösung gefunden. Freunde von Fabis Mama wohnen 5 Minuten Autofahrt von meinem Praktikumsplatz entfernt. Und sie haben ein schönes Gästezimmer frei. So kam es also das ich wieder ausgezogen bin, natürlich nur unter der Woche. Ein halbes Jahr weg von zuhause, meinen Nebenjob als Tanzlehrerin und weg von Fabi, das ging für mich nicht klar. Jetzt sehen wir uns nur noch an den Wochenenden. Jetzt wo wir nächstes Jahr heiraten wollen und endlich unser eigenes Zuhause haben, ist das echt hart. Alleine zu schlafen, ohne Fabi und ohne Moe ist richtig ungewohnt. Nicht ständig beisammen zu sein oder sich zu schreiben. Einige Umstellung, die dieses Semester mit sich bringt.

Interior: Unsere erste Wohnung

Samstag, 18. August 2018



Manchmal muss man einfach ein wenig Glück haben. Vor allem, wenn es um die Wohnungssuche geht. Fabi und ich hatten richtig Glück. Viele Paare, die wir kennen und die ein ähnliches Budget zur Verfügung haben, suchten ein halbes Jahr und länger nach einer Wohnung. Ich habe mich wahnsinnig auf das Einrichten der Wohnung gefreut. Aber fangen wir doch mal ganz vorne an. Ende November, beziehungsweise Anfang Dezember 2017 entschieden wir uns, dass wir zusammenziehen wollen. Also ging die Wohnungssuche los. Unser Budget war von Anfang an begrenzt, da ich noch studiere. Eine große Auswahl an Wohnungen gab es für uns somit nicht. Nach 20 Mails ohne Antwort und unzählige unbeantwortete Telefonanrufe später, verfliegt dann auch die Vorfreude auf das Zusammenziehen. Wir besuchten vereinzelt Besichtigungen und konnten langsam einschätzen, wie schwierig es werden würde eine Wohnung zu finden. Mit einer Katze, unserem kleinen Moe, wird es dann noch schwieriger. Viele Vermieter wollen keine Tiere.

Eine Zeitungsanzeige Ende Februar sollte alles ändern. An einem Freitag zeigte uns meine Mama eine kleine Anzeige im Wohnungsmarkt. Ohne Bild, kein großer Text. 56qm, Küche, Balkon, Tiefgarage. Einen Anruf später war klar, dass wir zur Besichtigung kommen können. Sonntags um 11 Uhr standen wir auf der Matte. Der Vermieter, ein sehr freundlicher Mann, zeigte uns und zwei anderen Interessenten die Wohnung. Wir hatten ein total gutes Gefühl und die Wohnung begeisterte uns sichtlich. Wir waren natürlich nicht unvorbereitet. Hatten bereits eine Mieterauskunft und Gehaltsnachweise dabei. Trotzdem durften wir nochmals eine eigene Auskunft, des Vermieters, mit nach Hause nehmen und ausfüllen. Es viel aber sehr positiv auf, dass wir so engagiert sind. Bei Fabi zu Hause erzählten wir begeistert von der Wohnung, füllten den Bericht aus und fuhren ihn noch am selben Abend zum Vermieter, der ein paar Orte weiter wohnt. Etwas direkt schriftlich zu haben, ist einfach besser als nur eine Mail. Da wir einfach euphorisch waren, erlaubten wir uns den Bogen in den Briefkasten zu werfen – natürlich mit einer kurzen SMS an den Vermieter.




Montag Mittag erreichte uns der Anruf. Ich dachte erst Fabi will mich veräppeln. Wir hatten die Zusage und konnten direkt abends kommen, um den Mietvertrag zu unterschreiben. Unsere erste eigene, gemeinsame Wohnung. Wir konnten es noch nicht ganz fassen. Noch am selben Abend standen wir in unserer Wohnung und überlegten wo wir was hinstellen können. Das Abenteuer konnte also losgehen.

Ab Donnerstag, de. 01.03. war es dann ganz offiziell unsere Wohnung und wir legten direkt los. Renovieren. Nach Absprache mit dem Vermieter entschieden wir uns im Schlafzimmer den Teppich zu entfernen und Laminat zu verlegen. Die ganze Wohnung gehörte neu gestrichen. Gut zehn Tage später, mit vielen helfenden Händen und einigen durchgemachten Nächten, hieß es dann: Möbel rein! Der Umzug ging dank der vielen Helfer schnell und reibungslos über die Bühne. Es war tatsächlich geschafft. Wir konnten die erste Nacht in unserer Wohnung verbringen. Die nächsten Wochen lebten wir noch mehr oder weniger im Chaos. Kartons mussten ausgeräumt, das Internet bestellt, Tisch, Schränke usw. besorgt werden. Nach und nach verwandelte sich das Schlachtfeld in eine gemütliche Wohnung. Auch Moe, der schon ein paar Tage nach uns einzog, wurde immer mutiger und schien sich wohlzufühlen. Als dann schließlich der heißersehnte Tisch stand und die Routerkabel verlegt worden waren, konnte man wirklich sagen: Jetzt ist es geschafft. Wer mich kennt weiß, dass ich am liebsten schonwieder umdekorieren würde und immer neue Ideen habe, was man noch so anstellen könnte. Langsam treibe ich Fabi damit in den Wahnsinn. Aber genau das liebt er doch an mir. Oder Schatz?














Pawsome🐾

Donnerstag, 12. Juli 2018

Von einem Kleinen haben wir auch schon eine Weile nichts mehr gehört. Moe ist natürlich bei uns. Kurz bevor wir umgezogen sind, war es ein ganz schönes hin und her. Fabi ist Anfang Januar probeweise zu mir gezogen, meine Mama war nämlich 2 Wochen im Urlaub. Moe war natürlich dabei und musste sich erstmal an das große Haus gewöhnen. Gegangen ist er dann nicht mehr. Wir waren ja schon seit Dezember fleißig auf Wohnungssuche und nachdem er dann schon ein paar Wochen da war, durfte er bei mir bleiben. Was für eine schöne Zeit. Moe hatte sich ganz schnell angewöhnt bei mir im Bett zu schlafen. Wir hatten schon so ein richtiges Morgenritual. Morgens wenn meine Mama zum Arbeiten auf steht ist Moe immer mit aufgestanden. Wenn sie dann los ist, ist er wieder zu mir ins Bett gekommen und wir haben noch ein bisschen gekuschelt bis ich dann aufstehen musste. Egal was der kleine Mann angestellt hat, man konnte ihm nicht lange böse sein. Egal ob er eine Pflanze gefressen oder eine Tasse vom Schreibtisch geworfen hat. Bei diesen gelben Kulleraugen konnte man gar nicht anders als ihn trotzdem zu knuddeln. Moe hat es richtig ausgenutzt bei uns daheim ist die Treppe rauf und runter gesprintet und hat auf dem Sofa geschlafen. Das Einzige was schade war, dass er und Kitty sich nicht riechen konnten. Na wer erinnert sich noch an Kitty? Unsere kleine, schwarze Besuchskatze. Irgendwann vor 5 oder 6 Jahren stand sie auf einmal in der Küche und ist nicht mehr gegangen. Klar ist sie eine Räuberin und auch mal tagelang weggeblieben. Mit Moe konnte sie nicht viel anfangen. Hat nur gefaucht und wollte ihre Ruhe.


Eine Wohnung mit Katze zu finden ist alles andere wie einfach. Viele Wohnungen haben uns gut gefallen, wurden aber auf Nachfrage wegen Haustieren doch abgelehnt. In unserer jetzigen Wohnung war das alles ganz anders. Man war sich direkt mit dem Vermieter sympathisch, der übrigens selbst ganz lange Katze hatte und somit kein Problem, wenn wir mit Hauskatze einziehen. Moe ist ja mittlerweile ein richtiger Umzugsprofi. In unseren eigenen vier Wänden ist er direkt nach Öffnen des Korbes auf Erkundungstour gegangen. Noch etwas vorsichtig, aber er hat sich mal kurz alle Räume angeguckt. Der Kleine ist einfach eine coole Socke. Die Klingel fand er ganz lange richtig schlimm, das er erstmal eine viertel Stunde unterm Bett verschwunden ist. Jetzt erschrickt er ab und an nur kurz und ist dann aber neugierig wer denn da kommt. Moe ist ein richtiger Charmeur geworden und manchmal habe ich das Gefühl die Leute kommen ihn besuchen und nicht mich oder Fabi. Gerade die ganzen Mädels und unsere Mamas sind hin und weg von ihm. Mein Papa ist jedes Mal begeistert wie gut Moe hört, manchmal besser wie ein Hund. Aber auch nur manchmal. Schaut man mal nicht hin stellt er genug Schabernack an. Er genießt es total das Fabi und ich so viel um ihn rum sind und maunzt immer herzzerreißend, wenn wir uns mal eine Weile nicht sehen lassen oder abends noch einer von uns beiden fehlt. Wir sind halt seine Dosenöffner und wenn einer nicht da ist, wird genau diese Person halt vermisst.

Das nächste Projekt wird sein den Balkon Katzensicher zu machen. Am Anfang ging es noch gut, Moe auch mal alleine draußen zu lassen, mittlerweile klettert er aber auch schon rum und hüpft vom Balkongeländer auf das Fensterbrett neben an. Da der Kleine auch etwas tollpatschig ist und wir nicht wollen das er beim Spielen plötzlich den Abgang macht, bringen wir ein Netz an. Die Stäbe kann man dann auch toll mit Lichterketten dekorieren, so wird der Balkon noch gemütlicher. Dann können wir alle zusammen die Abende auf dem Balkon genießen.



Wedding: I am a bride to be!

Samstag, 7. Juli 2018



I said yes!

Ich kann es immer noch nicht ganz glauben. Nicht nur, dass Fabi und ich endlich unsere eigene Wohnung haben - nein - wir heiraten nächstes Jahr! Unsere Beziehung hat schon viele Höhen und Tiefen überlebt. An unserem Datum, den 27.04. hat er mir diese eine Frage gestellt. So ganz untypisch für ihn, denn er hat den Ring noch nicht. Dafür aber ganz klassisch mit Kniefall. Immer wieder haben wir darüber gesprochen zu heiraten. Ob es denn Sinn macht solange ich noch studiere und Fabi am Arbeiten ist. Wie wir uns vorstellen könnten zu feiern. Nun wird alles ein bisschen greifbarer. Die ersten paar Wochen nach unserer Verlobung waren für mich nicht ganz greifbar. Irgendwie so unreal. In dem Moment wo er den Ring mit nach Hause brachte, realisierte ich es so richtig. Wir werden Heiraten! Und ich freue mich riesig drauf. Ein ganz besonderer Schritt für uns.

Es kommt viel auf und zu, gut das wir noch ein Jahr Zeit haben. Die richtige Location will gefunden werden. Alle Kosten wollen kalkuliert sein. Die Deko, das Essen, die Gäste und das Kleid. Alles soll so perfekt wie möglich werden. Wir haben kein riesiges Budget, klar wir verdienen beide nicht so viel. Aber, dass spielt für uns keine Rolle. Wir heiraten nicht aus irgendwelchen steuerlichen Vorteilen, wegen einem Kind oder sonst was. Wir heiraten, weil wir uns lieben. Mir gehen so viele Dinge durch den Kopf die zu uns gesagt wurden, während ich diesen Beitrag hier schreibe. Ein paar Bedenken von Familie und Freunde, die es alle nur gut meinen. Ein paar blöde Kommentare. Was aber überwiegt ist die Freude. Bei allen. 



 

Beauty: Alessandro Internationale Stiplac

Freitag, 15. Juni 2018


Wer mir auf Instagram folgt hat sie bestimmt schon gesehen. Wenn es um meine Fingernägel geht bin ich immer etwas eigen. Für Gelnägel bin ich viel zu geizig und habe meine Naturnägel zu gut gepflegt dass ich sie lang bekomme. Daher kam für mich lange keine Art dieser Nagelmaniküren in Frage auch wenn mir der Look gut gefällt. Lange Nägel müssen meiner Meinung nach top gepflegt sein und am besten lackiert. Ich finde es sieht schnell ungepflegt aus wenn das weiße der Nagelspitze zu sehen ist. Daher hab ich meine Nägel immer lackiert. Aber normaler Nagellack leider nicht lang. Er blättert ab, danach sieht er einfach nicht mehr schön aus. Auch die Nägel brechen schnell wenn man irgendwo blöd hängen bleibt. Nach langem Suchen und Hin und her überlegen bin ich fündig geworden! Der Alessandro Striplack ist für mich die Lösung. Ich verwende dieses Nagellacksystem bereits seit einem Jahr und kann sagen das ich nicht mehr ohne will. Mittlerweile habe ich viele verschiedene Farben und probiere gerne auch mal etwas mit Nagelstickern aus, die ich dann in die letzte Schicht einarbeite. So habe ich dann für 2-3 Wochen schöne Nägel und muss keinen Gedanken daran verschwenden wenn ich arbeiten bin oder mit Freunden weggehe.



Das Prinzip ist ganz einfach.

Step 1:
Hier beginnt die Vorbereitung vor der eigentlichen Maniküre. Man feilt die Nägel in die gewünscht Form, an der kann man nachher nur schlecht etwas ändern. Wer eine lange Nagelhaut hat kann sie vorsichtig mit einem Nagelhautmesser/-schere entfernen. Oft reicht es auch einfach mit einem Rosenholdstäbchen die Haut zurück zuschieben. Anschließend werden die Nägel mit einer mitgelieferten Polierfeile aufpoliert. Umso ordentlicher poliert wird, desto leichter lässt sich der Lack später abziehen. Das ist übrigens das gute an dieser Art der Maniküre. Dadurch das der Nagel poliert und nicht aufgeraut wird, sieht der Nagel nach dem abziehen nicht total zerstört aus und mann kann die Maniküre auch mal sein lassen.
Nun werden die Nägel entweder mit den Orginalpads von Alessandro gereinigt oder man nimmt einen normalen Nailcleaner mit Zelletten (diese sind fusselfrei). Ich bin nach kurzer Zeit zu einem Nailcleaner umgestiegen. Er erzielt das gleiche Ergebniss wie die Pads von Alessandro, ist aber viel günstiger. Ich bestelle ihn immer über nailfunshop - die 500ml Flasche ist bei mir nach einem Jahr noch halbvoll!

Step 2:
Nach dem Polieren und Cleanen der Nägel wird die erste Schicht des Twinlacks aufgetragen. Dieser dient nach dem Farblack auch als Topcoat. Achtet beim Auftragen darauf das der Lack ausschließlich auf dem Nagel ist und nicht auf die Haut läuft. Lasst auch ungefähr 1 mm Abstand zur Nagelhaut. Das sorgt später für einen schönen Abschluss und macht den Lack beim rauswachsen der Nägel haltbarer. Ich braucht euch beim lackieren keinen Stress machen, der Lack trocknet nicht aus.  Nun kommt die Hand für 1 Minute unter die Lampe. Ist eine Minute vergangen, geht das Lämpchen auf der lampe aus und ihr könnt die Hand wieder rausnehmen. Nun mit einem Pad und Nailcleander die entstandene Schwitzschicht entfernen. 


Tipp: Die Daumen extra lackieren! Erst die 4 Finger einer Hand und dann die andere Hand. Die Daumen gemeinsam lackieren und zusammen unter die Lampe legen.

Step 3:
Nun geht es an die Farbe. Die erste Schicht Farbe trage ich besonders sorgsam auf. Achtet wie schon bei der ersten Schicht darauf Abstand zur Nagelhaut zu lassen und nicht über den Rand des Twinlacks rüber zu lackieren. Versucht eine saubere, runde Kante zu modellieren, das sorgt für einen Studiolook. Beim Lackieren der Farbe gehen ich ansonsten genauso vor wie bei der ersten Schicht. Anschließend kommt die Hand wieder für eine Minute unter die Lampe. Ist der Lack fertig ausgehärtet entferne ich wieder die Schwitzschicht. Nun wiederhole ich die Prozedur solange bis ich die gewünschte Deckkraft und Dicke erreicht habe. Wichtig: Nach jedem Lampendurchgang die Schwitzschicht entfernen!

Tipp: Lieber eine dünnere Farbschicht auftragen und die Prozedur mit dem Farblack mehrmals wiederholen. Das mehrmalige Aushärten macht den Lack stabiler.  


Step 4:
Als letztes wird nochmal eine Schicht des Twinlackes aufgetragen. Dieser versiegelt den Farblack und sorgt für eine schöne glatte, glätzende Oberfläche. Diesen lasse ich 90 Sekunden aushärten, damit der genug Festigkeit besitzt und keine Kratzer in den Lack kommen. Zum Abschluss nocheinmal die Schwitzschicht entfernen und Hände waschen.





Hat man keine Lust mehr auf die Farbe muss man nicht, wie bei Gel alles aufwendig abfeilen. Beim Striplac geht das viel einfacher. Durch das polieren des Nagels entsteht eine glatte Oberfläche und die besondere Beschaffenheit des Lackes macht es möglich das er wie ein Pflaster abgezogen werden kann. Der Nagel bleibt hierbei unbeschädigt. Durch den Lack sind meine Nägel viel stabiler und sehen immer aus die aus dem Nagelstudio. Natürlich gehört auch hier ein bisschen Übung dazu. Nicht nur er Lack macht die Optik, sondern auch die Form und die Genauigkeit wie ihr eure Nägel feilt. Ich bevorzüge die Ballerinaform. Der Nagel läuft etwas spitzer zu und hat eine gerade Kante.  Einziger Nachteil ist der „hohe“ Anschaffungspreis. Das Starterkit koset 80 Euro und ein Lack 12 Euro. Dafür hält eine Flasche wenn man sie ordentlich zuschraubt ewig. Der Lack trocknet auch nicht ein, er wird nach ein paar Monaten etwas dickflüssiger. Trotzdem lässt er sich gut auftragen. Wer jetzt Interesse hat, das Startset habe ich damals bei Amazon gekauft und die einzelnen Farblacke bei RedZilla, da sind sie nämlich ein paar Euro günstiger!



Travel: postcard from Italy

Donnerstag, 31. Mai 2018

Ein Jahr war Ruhe hier. Durch das Studium und das Tanzen habe ich kaum noch Zeit für die Dinge die mir früher so wichtig waren. Fotografieren, Lesen und das Bloggen. Gerade wenn ich wieder an der ganzen Arbeit zu ertrinken drohe, schwelgen meine Gedanken zurück zum Sommer 2017. Es ist nämlich zurzeit nicht leicht konzentriert an den Uniabgaben zu arbeiten. Immer wieder macht einem etwas einen Strich durch die Rechnung. Sei es der Haushalt der auf der Strecke bleibt oder die Gedanken an das kaputte Auto. Meine Gedanken schweifen die ganze Zeit ab und es stresst mich enorm das zur Zeit nichts vorankommt. Draußen herrschen sommerliche 30 Grad und in meiner Wohnung kann ich mich kaum konzentrieren. Selbst das kleine Fellknäul Moe geht mir auf die Nerven. Heute musste ich dann einfach mal die Flucht ergreifen und bin zu meiner Mama gefahren. Nun sitze ich am Esszimmertisch und arbeite an meinen Unisachen und an diesem Beitrag. Die Ruhe tut mir gut. Keine Ablenkungen und mal nicht ans Putzen denken müssen.

Die Temperaturen sind schon sehr sommerliche aber die Leichtigkeit und die gute Laune die mit den Sonnenstrahlen kommt, bleibt bisher aus. Da war es letztes Jahr ganz anders. Der Road Trip. Zehn Tage Italien. Eis, Pizza und der pure Sommer. Ein richtiger Detox vom Alltag. Durchgeplant und voll gepackt ging es los nach Mailand. Unser erster Stop. Die drei Tage dort verbrachten wir mit Shoppen bei 30 Grad und kühlen Drinks am Abend. Wir hatten richtig Glück mit unserem AirBnB, das relativ zentral lag. So erreichten wir innerhalb von 10-15 Minuten den Mailänder Dom. Was ein dickes Plus war: Unser BnB hatte einen Tiefgaragenplatz für unser Auto. So konnten wir es beruhigt stehen lassen und mit der U-Bahn fahren.








Unser nächster Tagesstop hieß Bergamo, wo wir eine Freundin von Nico besuchten. Leider hatten wir an diesem Tag kein Glück mit dem Wetter und wir hatte nur eine verregnete Sicht aus Bergamo. Am selben Tag ging es noch weiter nach Jesolo. Wie es der Zufall will blieben wir dort nicht alleine. Ein paar Tage vor uns war Karina mit ihrer Familie angereist und war mit dem Auto nur 10 Minuten von unserem Hotel entfernt. Auch wenn das Wetter nicht immer so schön war wie erhofft, genossen wir unsere Zeit sehr. Venedig und Burano statteten wir auch einen Besuch ab. Egal wie oft ich schon in Venedig war, es ist jedes Mal einen Besuch wert. Die alten Häuser, die kleinen versteckten Orte die man entdecken kann. Meinen Magic Moment hatte ich definitiv an diesem Anleger vor dem alten rosanen Hotel. Als Kary abdrückte um das Bild zu schießen passt einfach alles. Kein Tourilärm, eine Gondel das Licht und das Kreischen der Möwen. Am liebsten würde ich in diese Unbeschwertheit zurückkehren. Sand an den Füßen, Salz in den Haaren. Ich bin eben ein Sommermädchen. Auch wenn nicht immer alles Friede-Freude-Eierkuchen ist wenn Freunde eine solange Zeit aufeinander hocken, schafft es das Sommergefühl das sich eingestellt hat immer wieder für Frieden zu sorgen. Gerade das Abendessen in unserem Lieblingslokal sorgte immer für gute Stimmung. Eine leckere Pizza, ein Gläschen Wein uns eine Portion Panacotta ließ unser Herz immer höherschlagen. Wer also mal in Lido di Jesolo so richtig gut (und preiswert!) Essen gehen will ist im Mille Luci genau richtig.  Die letzten zwei Tage hatten wir ziemlich Pech mit dem Wetter. Auch für unseren letzten Tag wurde uns nur Regen vorhergesagt und so entschlossen wir uns einen Tag früher zurück zu fahren.






















About: Ein Jahr später

Freitag, 25. Mai 2018


Ein dreiviertel Jahr ist es her, dass ich einen Beitrag auf meinem Blog online gestellt habe. Durch das Studium und das Arbeiten bleibt viel auf der Strecke. Man muss Prioritäten setzten. Man kann nicht immer alles haben und doch vermisst man es. Immer wieder habe ich meinen eigenen Blog besucht, habe alte Beiträge durchgelesen. Er ist für mich wie eine Art Tagebuch. Zeigt mir Bilder der "alten" Sabrina, erzählt mir Geschichten die schon ein, zwei Jahren alt sind. Mittlerweile hat sich sehr viel in meinem Leben geändert und das alles zu erzählen würde wohl den Rahmen dieses Blogs sprengen. Ich studiere immer noch, das ist eine Konstante in meinem Leben. Naja wenn man sowas als Konstante bezeichnen kann. Das vierte Semester neigt sich schon dem Ende und ich sitze jeden Tag am PC und arbeite an meinen Abgaben. Trotzdem wollte ich es mir nicht nehmen lassen die Zeile zu schreiben. Ich denke schon eine geraume Zeit darüber nach wieder mit den Bloggen anzufangen. All die schönen, guten Dinge mit euch zu teilen. Euch mitzunehmen, in einen neuen Lebensabschnitt und euch meine Ideen und Pläne zeigen.

Einen Plan kann ich euch jetzt schon verraten, ich habe mit definitiv wieder vorgenommen diesen Blog aufleben zu lassen. Ich werde es vielleicht nicht schaffen immer regelmäßig Beiträge online zu stellen, aber das ist ok. Als ich aufgehört habe zu bloggen war ein Grund der Druck den ich mir selbst gemacht habe. Immer Content zu produzieren, nachzudenken über was man schreiben könnte. Diesen Stress will ich mir nicht nochmal machen und alles ein bisschen langsamer angehen. Ich werde in der nächsten Zeit nach und nach Updates zu den verschiedenen Themen hochladen, die ich bisher in meinem Blog behandelt habe. Das ein oder andere wird sicherlich dazukommen.




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