Some Thoughts: Drowning in Memories

Freitag, 26. Mai 2017

Es bricht über einen herein, wie eine große Welle. Das vorher noch sanft vor sich hin schaukelnde Meer wird zum tobenden Ungeheuer. Man kämpft dagegen an, will nicht untergehen. Die nächste Welle bricht und man beginnt zu sinken. 

Gerade noch hatte man die Sonne genossen, sich sanft treiben lassen. Was sich weit hinter einem für Kräfte versammelten blieb unbemerkt. So viel Schönes gab es zu sehen, für alles andere blieben die Augen verschlossen.

Ich beginne zu schwimmen. Immer schneller. Will nur weg, weg von diesem Ort der mich so sehr an bereits Geschehenes erinnert. Jedes Meer ist doch irgendwie gleich. Unberechenbar. In einem Moment ein wahres Paradies, im nächsten scheint man zu ertrinken. Erinnerungen. Sie prallen auf mich ein unsanft, unheilvoll. Warum schon wieder? Warum. Ein Wort genügt und meine Glieder erstarren. Ein tiefer Atemzug. Komme ich hier lebend raus? Ich kann. Ich muss. Einfach abwarten, warten was passiert. Es wird sich beruhigen, irgendwann wird aus dem tobenden Sturm ein sanft streichelnder Wind. Nur lange genug durchhalten. Atmen. 
Bis es vorbei ist liege ich im Wasser, lasse mich treiben. Versuche nicht unterzugehen. Einfach zu atmen und geschehen zu lassen was geschehen soll. Stark sein. Wie die Blume im Wind. Biegsam mich der Kraft hingeben. Lieber ein paar Blätter verlieren und bluten, anstatt zu brechen. Die Käfte, die Worte, an mir reißen lassen. Atmen. Hingeben. Einfach treiben lassen wie Blätter im Wasser. 



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