Tattoos&Piercings Part 9

Freitag, 13. Januar 2017


Warum es eine Feder werden musst? Eine schwierige Frage, auf die ich einen Berg an Antworten habe. Ich habe sie mir nicht aus irgendwelchen Trendgründen oder weil es hald schön ist tätowieren lassen. Wie schon so oft erwähnt hat jedes meiner Tattoos seine eigene Geschichte. Manche eine längere, andere eine kürzere. Mal ist es nur ihrer Bedeutung warum ich mir sie hab machen lassen, so wie die Kornblume. Ein anderes Mal ist es wegen ihrer einzigartigen Bedeutung für mich, wie das veritas auf meinem Rücken. Es sind die verschiedensten Beweggründe. So war es auch bei dieser Feder. Das sie keine gewöhnliche Feder ist, ist mir bewusst. Sie sollte genauso werden. Die Feder hat die unterschiedlichsten Bedeutungen. Bei den Indianer ist es eine Ehre sich mit einer Feder schmucken zu können. Im Christentum steht sie für den Heiligen Geist. Im alten Ägytpten wird nach dem Tod die Seele aufgewogen mit einer Feder. Ist die Waage im Gleichgewicht, gilt die Seele als rein und unbelastet. In der Schrift gilt sie als Symbol der Wahrheit. Heutzutage wird sie auch mit Freiheit und Leichtig assoziert. All diese Interpreationsmöglichkeiten und jede hat ein Stück Wahrheit für mich in sich. Ich möchte frei sein, mein Leben so gestalten wie ich es möchte. Mich vom Wind ein Stück weit tragen lassen. Ich möchte das mein Leben im Gleichgewicht bleibt und ich will an mich glauben.

Nun trage ich keine einfach Feder unter meiner Haut. Sie verwandelt sich zu etwas geomterischen, etwas das aus einzelnen Bruchstücken besteht. Ist es nicht so auch im Leben? Alles besteht aus kleinen Einzelteilen die irgendwann ein großes Ganzes ergeben? Erst noch unerkennbar wohin der Weg führt? Die Feder soll mich daran erinnern, das auch die kleinen Dinge wichtig sind. Das jede Lektion ihren Sinn hat, auch wenn er mir sich nicht immer erschließt. Irgendwann werde ich das Puzzle zusammen setzten können und begreifen warum manche so verlaufen ist. Trotzdem steht die Feder für die Leichtigkeit die mir öfter fehlt. Ich denke zu viel, statt einfach zu machen. Stehe mir im Weg. Das soll sich ändern. Schritt für Schritt. Denn nur so geht es voran, ein Schritt nach dem anderen. Jedes Teil findet seinen Platz.








13.01.2017






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