#studyhard: Erstiwochen

Dienstag, 29. November 2016
 


Es ist jetzt schon zwei Monate her dass ich das erste Mal einen Hörsaal betreten habe. Die erste Woche haben wir ausschliesslich mit Einführung ins Fotostudio, Gebäudeführung und Dem Oxford-Englisch-Einstufungstest verbracht. Sowas wie eine richtige O-Phase hatten wir nicht. Es gab verschiedene Kneipentouren und eine Erstiparty danach war der Spuck auch schon vorbei. Die Woche drauf ging es direkt mit den Vorlesungen und den Projekten los. Die meisten Fächer verfolge ich aufmerksam, aber sind wir mal ehrlich mal auch eher weniger aufmerksam. Den wie das so bei fast jeden Studiengang ist gibt es auch bei mir Vorlesungen und Module die mich nicht interessieren oder bisher einfach noch uninteressant sind. Nehmen wir da mal Human Computer Interaction mal als Beispiel: Hört sich doch spannend an oder? War es zu Anfang allerdings nicht. Die ersten Vorlesungen drehten sich bisher um Affen und wie sie Bananen mit Hilfe eines Stockes irgendwo runter holen und warum Türen blöd sind. Allerding ist es jetzt dann noch spannend. Bei anderen Fächern langweile ich mich weil ich das ganze in meiner Ausbildung bereits gelernt habe. Es gibt schliesslich genug Fächer die mir wirklich Spass machen, die mich interessieren. Man kann nicht immer alles bekommen was einem Spass macht und auch durch Wissenschaftliches Arbeiten, das ist tatsächlich eine Vorlesung, schleift man sich irgendwie durch. Denn für die Bachelorarbeit wird die mal echt wichtig werden. Aber jetzt will ich euch mal die schönen Seiten zeigen die ein Studium mit sich bringt. Nicht nur die ganzen Ersti-Partys und Willkommensgeschenke und die Vergünstigungen, sondern die neuen Leute die man kennenlernt. Man bekommt neue Gesichtspunkte vorgestellt, neue Meinungen und Ansichten. Man lernt Leute kennen die ein ganz anderes Fachwissen haben oder auf einem anderen Gebiet über Know-how verfügen. Man hilft sich gegenseitig und lernt sich so allmählich kennen. Es ist auch alles etwas lockerer, es besteht keine Anwesenheitspflicht und den meisten Dozenten ist es egal ob man anwesend ist. Bei so einer kleinen, erlesenen Gruppe wie wir in unserem Semester sind, fällt es allerdings auf wenn man bei uns fehlt. Wir sind gerade mal 28 Leute und damit der kleinste Studiengang.

Bisher kann ich über meinen Studiengang sagen das ich richtig gewählt habe. Für mich ist es bisher der "perfekte" Studiengang, eine super Mischung auf Theorie, Psychologie und Design. Bei Informationsdesign wird ein riesiges Gebiet abgedeckt. Schließlich lauern auch überall Informationsquellen. Sei es Werbeplakate, die Google-Oberfläche oder ein Verkehrschild. Wir nehmen die Welt über die uns zur Verfügung stehenden Informationen wahr. Ich habe Spaß an den Aufgaben. Die Hochschule ist super ausgestattet und ich fühle mich wohl. Das Fotostudio ist der Wahnsinn! Wir Infodesigner haben ein Studio das nur für uns zur Verfügung steht und ich freue mich schon drauf wenn wir es mal buchen. Ich liebe Fotografie und im Studio fühle ich mich am wohlsten. Mit dieser Ausstattung hat man viele verschiedene Möglichkeiten. Das Bild wurde übrigens bei der Studioeinführung von einer Kommilitonin aufgenommen. Die verschiedenen Hintergrundmöglichkeiten, die riesige Hohlkehle und die Blitzanlage lassen das Fotografenherz höher schlagen. Die Dozenten wissen wovon sie sprechen, sind praxiserfahren und durch die ganzen Projekte wird es nie langweilig. Das einzigste Manko an der Hochschule ist für mich die Pendelei. Es ist anstrengend, da ich mindestens ein-einhalb Stunden Anfahrtzeit habe. Das heisst also das ich drei Stunden Fahrzeit habe und es sich nicht wirklich lohnt für eine Vorlesung, die nur ein-einhalb Stunden geht, den Anfahrtsweg auf sich zu nehmen. Der Plan irgendwann nach Stuttgart zu ziehen steht, wann er in die Tat umgesetzt wird bleibt offen. Bisdahin genieße ich einfach die Zeit an der HdM und nutze meine Zeit in der Bahn fürs Lesen und Schreiben.






 29.11.2016




 
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