About: Tattoos&Piercings Part 8

Dienstag, 13. September 2016


Ein paar von euch wird mein neues Tattoo bestimmt schon aufgefallen sein. Spätestens nach dem letzten Outfitpost hat man es einmal näher gesehen. Eine kleine Blume ziert nun mein linkes, äusseres Handgelenk. Um genau zu sein ist es eine Kornblume. In der Heilkunde wird sie zur Behandlung von Kopfschmerzen eingesetzt! Etwas was mich in meinem Vorhaben noch bestärkte, da ich ja oft an Kopfschmerzen und Migräne leide. Diese Blume hilft. Die Kornblume übersteht selbst einen kalten Winter als Frucht und schafft es innerhalb kürzester Zeit auf einen Meter zu wachsen und zu erblühen. Sie ist widerstandsfähig und steht aufrecht. Alles Dinge die man für sich selbst doch möchte. An schlechten Tagen zu wachsen und sich zu entfalten. Doch einfach so lasse ich mir keine Blume stechen, schliesslich steckt hinter jeder Blume noch eine andere Bedeutung. Ich habe ein bisschen nach Blumensprache gesucht und bin dabei auf die Bedeutung der Kornblume gestossen. Den diese kleine, blaue Blume ist für mich eine wichtige Erinnerung. Denn sie bedeutet:



Für mich wichtig, da ich immer wieder Zweifel habe. Ich schmeiss auch gerne mal die Flinte ins Korn wenn etwas überhaupt nicht klappen will. Zweifel fressen einen schnell auf und lassen einen vergessen um was es tatsächlich geht. Auch wenn es mal stressig wird und man am liebsten aufgeben will, anstatt dran zu bleiben. Es sind die kleinen Dinge die einen weiter machen lassen und deshalb diese Erinnerungsstütze unter der Haut. Denn wenn man dran bleibt, übt und es weiter versucht, auch wenn man immer wieder von vorne anfangen muss, erreicht man etwas. Hartnäckigkeit wird oft belohnt auch wenn es manchmal Hoffnungs- und aussichtslos erscheint.  Es gibt immer ein Auf und Ab im Leben. Mal läuft alles wie geschmiert und dann kann es sich auch wieder schlagartig ändern und vieles läuft schief. Immer wieder gerate ich mit Menschen aneinander. Oft genug wandten sich vermeintliche Freunde gegen mich. Ich kam in der Realschule oft weinend nach Hause weil ich gemobbt wurde und ob es sich irgendwann mal bessern würde, wusste ich nicht. Letzten Endes war es meine Mum die einen Schlussstrich zog und mit den Eltern der Verantwortlichen redete. Zum Glück gab es schnell eine Besserung und da dann noch eine neue Klasse gebildet wurde, war das Thema für mich damit durch. Leider nicht lang genug, schnell fing es auch an der Modeschule an das ich aneckte. Mein Stil und auch mein Charakter machen mich oft zu einem Menschen der nicht immer gemocht wird. In diesem Fall viel ich auf dem Klischee Modepüppchen raus, was nicht toleriert wurde. Da begann dann auch schon meine Migräne. Der Körper sagt einem wann es genug ist und meiner damals sehr deutlich. Ich wollte es hinschmeissen, traute mich nicht mehr in die Schule oder lag ständig mit Migräne flach. Hoffnung fassen, das es sich bessert kann man in solchen Momenten manchmal einfach nicht. Letzten Endes wechselte ich die Schule um etwas zu machen das mir mehr Spass macht. Beim ersten Bewerbungsversuch war ich zu spät dran und keine Plätze mehr frei. Dieses Mal hatte ich Glück und wurde direkt genommen. Trotz all der guten Dinge die aus den schlechten Situationen entstanden sind, wie gute Noten in der neuen Klasse und der Wechsel auf die Schule auf die ich schon lange wollte, war es meistens meine Familie und meine engsten Freunde die es geschafft haben mich wieder aufzubauen. Doch irgendwann muss und will ich das auch alleine schaffen. Ich will mich nicht immer auf Leute stützen und verlassen müssen. Irgendwann muss ich was das angeht auch selbstständiger sein. Egal wie schlimm eine Situation auch aussehen mag, egal um was es jetzt letztenendes geht, es gibt immer einen Grund weiter zu machen.









14.09.2016





1 Kommentar on "About: Tattoos&Piercings Part 8"
  1. Hey, ich bin kein großer Tattoo- Fan, aber dein Tattoo am Arm und die Stelle und Größe finde ich mehr als gelungen :-) .

    http://the-stylelicious.com/

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