Travel: postcard from vienna

Montag, 27. Juni 2016


Obwohl ich schon wieder ewig zuhause bin, hatte ich kaum Zeit die Wienbilder zu bearbeiten. Nur die vom Prater, dem Dauer-Rummelplatz in Wien hab ich schon fertig. Ich bin ja gemeinsam mit meiner Mum hingefahren. Für mich war es das erste mal eine so Weite Strecke selbst zu fahren. Klar haben wir uns abgewechselt, aber ein fremdes Auto ist nun mal ein fremdes Auto. Ebenso die lange Autobahnfahrt. Ich war bisher nur einmal nach der Fahrschule auf der Autobahn und da stand ich die meiste Zeit im Stau. Gut das meine Mum Automatik fährt. Das hat die ganze Sache erleichtert, auch als ich dann alleine durch Wien fahren musste um Sie abzuholen. Ich habe meine Zeit tagsüber alleine verbracht. Samstags war ich shoppen und hab viele schöne Klamotten eingekauft. Den sehr heissen Sonntag habe ich komplett in Schönbrunn verbracht. Erst ein Besuch im Schloss, dann durch die riesige Parkanlage, in den Tierpark und zum Schluss ins Palmenhaus. Es gab so viel zu sehen, im Grunde hätte ich noch mehr Zeit dort verbringen können, aber meine Füsse wollten mich dann nicht mehr weiter tragen.

Nach dem Abendessen sind wir dann noch auf den Prater gefahren, da ich unbedingt das Riesenrad bei Dämmerung fotografieren wollte. Zu meinem Glück zog gerade ein Gewitter auf, was die erst rosige, Zuckerwatten-Wolken Stimmung dann zu einem dramatischem Himmel werden liess. Die beleuchteten Attraktionen wirkten vor diesem Himmel noch bunter und das ganze wirkte fast schon surreal. Kaum waren wir vom Prater in der UBahn fing es auch schon an zu regnen, was leider auch den ganzen Montag anhalten sollte. So hatte ich mir meinen letzten Tag nicht vorgestellt. Die Kamera konnte ich nicht wirklich oft auspacken, da es teilweise zu stark regnete, ebenso wirken die Bilder ganz fad durch den eintönig grauen Himmel und das stumpfe Licht. Man kann halt nicht alles haben. Zwei Tage hatte ich schönstes Wetter, der Dritte klarte erst kurz vor unserer Abfahrt auf. Die war ziemlich anstregend. Wir mussten bis spät in die Nacht fahren und wechselten uns doppelt so oft beim fahren ab wie bei der Hinfahrt. Es war sehr anstrengend. Ich war müde und mir tat alles weh vom vielen laufen und meiner Mum ging es mit der Müdigkeit ähnlich. Sicher angekommen sind wir beide ins Bett gefallen.  Mir wurde die Ankunft von  meinem Freund versüsst. Er hat nämlich einen Blumenstrauss und eine riesige Packung Toffifee vor die Türe gelegt.












15.07.2016




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