Fotografie: Black is my happy color.

Samstag, 20. Februar 2016


Schon wieder ist Wochenende. Kaum zu glauben wie schnell das immer geht. Die erste Schulwoche nach den Ferien ist rum. Nächste Woche haben wir dann direkt die ersten Klausuren. Das zweite Halbjahr wird sehr kurz und vor allem stressig. Wir haben parallel mehrere Projektarbeiten zu erledigen, haben Prüfungsvorbereitung, verschiedene Fotoprojekte und schreiben noch Klausuren. Zum Glück nur noch eine, egal in welchem Fach. Ansonsten würden wir bis Mai gar nicht fertig werden damit. Da bleibt dann jetzt schon so manches auf der Strecke. Deswegen freut man sich über jeden freien Nachmittag, den man nutzen kann. Da bei uns die Mittagsschule ausgefallen ist, habe ich meine Zeit genutzt um schon lange geplante Fotos zu machen. Wir mussten uns in der Schule ja mit dem Thema Selbstporträt beschäftigen. Dabei sind mir mehrere Ideen gekommen. Eine davon ist diese hier. Ich trage ja am liebsten Schwarz, es gibt fast kein Outfit wo nicht mindestens ein schwarzes Kleidungsstück vorkommt. Oft bestehen meine Outfits auch aus komplett schwarz. Schwarz ist eine Farbe die aus meinem Kleiderschrank nicht wegzudenken ist. Wenn man es so sieht ist sie die dominierende Farbe, sowohl Kleidung, Schuhe und Taschen sind zum grössten Teil schwarz. Andere Farben findet man weniger, klar gibt es auch Weiss und Grau in meinem Schrank. Genauso wie ich ein Fan von Erdtönen bin. Dunkle Grüntöne, Braun, Rost- und Bordeauxrot finden sich ebenfalls. Zwischen drin hat sich auch mal ein buntes oder rosanes Teil versteckt. Meiner Meinung nach ist schwarz einfachsten. Es kann klassisch, chic und casual. In Schwarz kann man sich verstecken oder auffallen - je nach Laune. Schwarz kann für so vieles stehen für Individualität, für etwas Geheimnissvolles, für Coolness. Schwarz absorbiert das Sonnenlicht, Schwarz ist keine Farbe, den Farben bestehen aus Licht - Kein Licht keine Farbe.

Der Aufbau war ziemlich simpel. Gegenüber meiner Zimmertüre habe ich meine Kamera aufgestellt. Über die Türe habe ich meinen schwarzen Hintergrundstoff geworden und danach die Türe zu gemacht, sodass der schwere Stoff nicht wieder runter rutscht. Vom Kamerastandpunkt aus, habe ich rechts eine Softbox platziert und diese fast frontal auf die Wand links der Kamera ausgerichtet. So viel nur eine schmale Kante auf mich die das Schattenspiel verursacht. Von der gegenüberliegenden hellen Wand wurde noch etwas Licht zurück geworfen, weshalb meine linke Gesichtshälfte nicht ganz im Schwarz versunken ist. Etwas was man bei so einer Beleuchtung nicht vergessen sollte, ist eine Gegenlichtblende auf das Objektiv zu schrauben. So wird verhindert das Licht ins Objektiv fällt, das dort nicht zu suchen hat und man keine Bildfehler durch Lichtbrechung bekommt. Mit Hilfe eines 10 Sekunden Selbstauslösers und viel Geduld sind dann die Bilder entstanden. Sich selbst ohne Funk- oder Kabelauslöser zu fotografieren ist echt nicht einfach, vo rallem wenn man mit einem kleinen Blendenwert arbeiten möchte. Ich finde das Ergebniss gelungen.


Oft bekomme ich von Leuten zu hören das sie am Anfang dachten ich wäre eingebildet, arrogant und unfreundlich. Ich würde immer so böse schauen und würde fast schon einschüchternd auftreten. Meine manchmal dann doch etwas bissigen Kommentare helfen da nicht gerade. Von vielen meiner Freunde bin ich Sprüche wie "Schau mal nicht so böse" mittlerweile gewohnt. Es ist schwer neue Menschen kennen zu lernen wenn man schon von vorne herein abgespempelt wird, meine Freunde und Bekannschaften teilen sich wohl im Kern die selbe Meinung: Der Schein trügt. Wenn man mich erstmal kennen lernt, merkt man das ich weder arrogant noch unfreundlich bin. Ich kann von Herzen lachen auch wenn so mancher Witz auf meine Kosten gemacht wurde. Bis zu einer gewissen Grenze ist das kein Problem. Ich helfe gerne wenn ich gefragt werde oder einfach so. In meiner Freizeit helfe ich im Unterricht in meinem Verein oder gebe selbst welchen. Zu anderen Mitgliedern oder Schülern unfreundlich zu sein ist für mich ein No-go. Auch wenn schon ein paar Sticheleien kommen oder jemand nicht 100 Prozent zufrieden ist, heisst es trotzdem lächeln und freundlich bleiben. Hinterher kann man sich dann noch genug darüber aufregen. Ich bin kein Mensch der zu allem Ja und Amen sagt - im Gegenteil, ich sage was ich denke. Wenn mir etwas nicht passt, mich etwas nervt dann sag ich das oft auch ganz direkt. Bei mir weiss jeder wo er steht, ich lasse nicht gerne etwas im Unklaren. Manche kommen mit meiner direkten Art nicht klar und verwechseln es oft mit Gemeinheiten. Aber weder will ich jemanden damit verletzten, noch mein Selbstwertgefühl damit aufpolieren. Ich will nicht behaupten das mein Selbstbewusstsein das beste ist. Manchmal fühl ich mich einfach unnütz oder würde am liebsten im Boden verschwinden. Doch etwas Einbildung gehört dann doch dazu, eine gesunde Portion Selbstbewusstsein habe ich mir durch das Tanzen angeeignet. Wenn man etwas gut kann, stärkt es einen. Etwas eingebildet sein gehört wohl auch dazu wenn man Mode liebt. Aber in einer angemessenen Menge ist das ja auch völlig ok. Es kann niemand perfekt sein, wäre ja auch langweilig. Ich habe meine Macken und Kanten und Ecken mit dem was und wie ich etwas tue auch mal an. Aber das bin ich, es gibt keinen Grund sich zu verstecken. Man sollte laut sein, sagen was man denkt und sich nicht unterkriegen lassen. Jeder ist auf seine Art genau richtig, man muss nur seinen Weg gehen.









20.02.2016




1 Kommentar on "Fotografie: Black is my happy color."
  1. Also beim 2ten Teil des Post`s kenne ich noch einen, zu dem hat es sogar seine Tochter immer gesagt ;-)

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