Goodbye 2015

Donnerstag, 31. Dezember 2015


Ich sitze gerade vor meinem Laptop und werde dann doch etwas melachonisch. Das Jahr 2015 geht zu Ende und das neue Jahr steht schon vor der Tür. Wenn ich so auf mein Jahr zurück schaue, kann ich sagen das ich wirklich viel erlebt habe. Ich glaube ich kann sagen das 2015 mein aufregenstes Jahr bisher war. Mit meinen noch 18 Jahren gibt es da nicht viel Auswahl. Das Jahr hat für mich schon spektakulär angefangen. Ok, das ist vielleicht etwas übertrieben, aber 18 wird man nur einmal. Also hiess es für mich am 4.Januar Happy Birthday! Natürlich wurde gefeiert. Eher gesagt reingefeiert. Ich hatte an einem Sonntag Geburstag. Besser kann es nicht laufen um 18 zu werden. Es wurden die Einladungen verteilt und so standen wir mit knapp 30 Mann in der von uns angemieteten Bar. Das ist das schöne, wenn man Einzelkind ist. Man bekommt doch den ein oder anderen Wunsch erfüllt. So durfte ich mit meinen Freunden richtig schön feiern. Ich hatte einen wirklich tollen Abend. Fast alle die eingeladen waren, sind gekommen. Auf die Frage was ich geschenkt haben will, gab es nur eine Antwort: Ich will nach London reisen, ich weiss ihr schenkt nicht gerne Geld, aber diesen Wunsch möchte ich mir erfüllen. Ich bin wirklich dankbar das meine Freunde mir diesen Wunsch dann erfüllt haben. Mit ihrem geschnenkten Geld konnte ich die Reise buchen. 5 Tage London warteten im Sommer auf mich. Aber erstmal kam noch das nächste Halbjahr auf mich zu.

In der Schule lief es bis dahin einfach blendend. Als es dann hiess unsere Studienfahrt geht nach Florenz, war die Freude natürlich gross. So genossen wir schon angenehme 20°C im wunderschönen Florenz. Meine zwei Klassenkameradinnen und ich hatten dazu noch mit dem Zimmer ein wahnsinniges Glück. Wir bekamen als letzte das Zimmer zugeteilt, dafür hatten wir das schönste Zimmer mit dem grössten Bad. Besser hätte es für uns nicht laufen können. So geniesst man dann die Tage gerne. Abends tat es dann gut wenn man mit schmerzenden Füssen vom laufen, sich einfach ins Bett fallen lassen konnte. Florenz ist auf jeden Fall noch einen zweiten Besuch wert. Kaum aus Florenz zurück kam schon das nächste grosse Ereigniss angerast. Auch mit meinem Freund gab es etwas grosses zu feiern. Wir konnten am 27. April nämlich unser Zweijähriges feiern. Entgegen der Erwartung der Leute aus der Tanzschule hält unsere Beziehung. Es ist immer so eine Sache mit den Tanzschulbeziehungen. Oft halten sie nicht lange. Wir zwei Sturköpfe haben uns wohl gesucht und gefunden. Wir halten einander fest und sind für den anderen da. Was kann man sich mehr wünschen?


Und wie das so in der Schulzeit ist, verging der Rest vom Jahr schneller als man schauen kann. Schwupps standen die Sommerferien und damit London vor der Tür. Über meinen Londonaufenthalt, habe ich schon so viel geschrieben. An dieser Stelle überspringe ich das ganze mal. Den in den Sommerferien hat auch ein anderer Abschnitt für mich angefangen. Nämlich das Autofahren. Fahrstunden waren für mich einfach der Horror. Ich hatte das Gefühl einfach zu blöd zum Autofahren zu sein. Dachte schon ich würde es nie verstehen und hatte immer auch Angst beim fahren. Irgendwann hat es dann auch bei mir Klick gemacht und es lief immer besser. Sowohl die theoretische, als auch die praktische Prüfung brachte ich ohne Probleme hinter mich. Null Fehler in der Theorie, nach der praktischen wurde mir noch gesagt das ich die beste Prüfung des Tages gefahren bin. Über was freut man sich doch, wenn man vorher immer Stress beim fahren hatte. Das neue Schuljahr hat es dafür ganz schön in sich. In manchen Fächern sitzen wir da und langweilen uns und in anderen prügeln die Lehrer gerade so den Stoff in uns rein. Ein unliebsamer, alter Bekannter kam wieder. Die Migräne. Seit dem neuen Schuljahr hab ich immer wieder Schübe, ich will nur noch schlafen und bin für 2 Tage ausser Gefecht. Etwas was ich im Abschlussjahr nicht gebrauchen kann. Gut das jetzt erstmal Ferien sind. 2 verhauene Arbeiten reichen dank Kopfschmerzen. Eine Lehre für mich nicht direkt am nächsten Tag eine Klausur schreiben, wenn man einen Tag davor mit Migräne im Bett lag. Nun ja im nächsten Jahr hat man ja nochmal die Chance sich zu verbessern.

Mein letzter Monat im Jahr 2015 war nochmal sehr aufregend. Nach 5 Stunden Training einen Auftritt zu tanzen ist schon mal eine Leistung. Einfach 4 Stunden Tanzunterricht geben auch. Einfach ins kalte Wasser geschmissen zu werden, kann gar nicht mal so schlecht sein. Für den nächsten Unterricht den ich gebe, konnte ich schon ein paar Sachen mitnehmen. Mein Problem mit dem Auto hat sich auch endlich gelöst. Mein kleiner Ford ist seit gestern zugelassen. Im neuen Jahr erwartet mich so viel. Ich freue mich drauf, schaue aber auch mit leicht zitternden Knien in die Zukunft....





31.12.2015

Monthly Favorites: December

Mittwoch, 30. Dezember 2015



Das schöne an den Ferien ist, dass man endlich mal Zeit hat für die Dinge die während der Schulzeit oft liegen bleiben. Ich hab endlich wieder mehr Zeit zum bloggen. Gerade jetzt wo sich die Feiertage häufen hat man Zeit. Deshalb gibt es heute schon direkt den nächsten Beitrag. Die letzten Tage wurde es wieder etwas kälter. Dank meiner dicken Winterjacke muss ich nicht frieren, dafür leiden aber meine Lippen. Für mich als Lippenstiftträger alles andere als vorteilhaft. Spröde Lippen unterm Lippenstift gehen einfach gar nicht. Daher ist für mich die richtige Pflege umso wichtiger. Die meisten Labellos haben bei mir bisher einfach nichts gebracht. Manche kleben einfach oder es legt sich nur ein Fettfilm auf die Lippen, der beim nächsten mal essen oder dran kommen verschwunden ist und trotzdem trockene Lippen zurücklässt. Schliesslich dachte ich an einem Trend muss doch auch was gutes dran sein, ausser das ihn jeder zu haben scheint. Also legte ich mir auch einen Eos Lipbalm zu. Begeistert vom Geruch der kleinen Kugeln war ich schon lange, bisher aber immer zu geizig. Dank Weihnachtsgeld vom Verein konnte ich dann meinen inneren Schweinehund überwinden und legte das gute Ding auf die Theke. Ich habe mir Blaubeere zugelegt. Nicht nur vom Geruch, sondern auch darüber wie gut er meine Lippen pflegt und geschmeidig hält bin ich begeistert. Das er dabei noch so goldig aussieht, ist natürlich ein Plus. Genau so wichtig wie gepflegte Lippen sind für mich schöne Haare. Seit ich  sie kurz trage, habe ich weniger Probleme mit ihnen, zumindest was den Spliss angeht. Dafür sind sie jetzt ein bisschen widerspenstiger. Das heisst ich muss morgens immer die Spitzen eindrehen. Entweder mit Lockenstab oder Glätteisen. Das bedeutet aber im gegenzug, das meine Haare schneller austrocknen. Mit vielen verschiedenen Shampoos kann ich nichts anfangen. Also machte ich mich auf die Suche nach einer guten Haarkur. Fündig wurde ich bei Balea. Die Intensivpflege riecht nicht nur gut nach Mandel und Vanille, sie zaubert auch wunderschön glänzende, gepflegte Haare. Meine trockenen Spitzen scheinen wie verschwunden. Für das wenige Geld ist die Haarmaske ein echter Schatz.

Ich habe seit kurzem auch wieder das Augenmake-Up für mich entdeckt. Viel mehr meine Lidschattenplatten. Zu Weihnachten zog dann ein einzelner brauner Lidschatten von Catrice bei mir ein. Ich habe sehr viele matte Töne, ein glitzernder konnte daher nicht Schaden. Dieser hier hat es mir total angetan. Ich bin schlichtweg begeistert. Er deckt wunderbar, lässt sich super auftragen und bröselt selbst mit einem weichen Pinsel nicht so sehr. Auf jeden Fall ein guter Kauf. Ich trage ihn auch auf den Augen bei meinem Weihnachtsoutfit. Da könnt ihr euch selbst ein Bild davon machen. Etwas was auch schön anzusehen ist, ist dieses Bralette von Hunkemöller. Die sind nicht nur im Sommer angenehm zu tragen, sondern auch im Winter. Wenn man so zuhause in seinem Oversizedpulli sitzt, gibt es nicht bequemeres als einen bügellosen BH. Das dieser gleich noch gut aussieht ist ein Pluspunkt. Für mich ein wahrer Glückskauf.











30.12.2015




Fotografie: Little Red Riding Hood

Montag, 28. Dezember 2015


Am 2. Weihnachtsfeiertag sind mein Papa und ich in den Wald gefahren, wir wollten mal ausprobieren was meine neue Kamera denn alles so kann. Da ich noch ein paar Fotos von mir brauchte, die ruhig auch etwas ausgefallener sein durften stand dieses mal ich selbst vor der Kamera. Im neuen Jahr gibt es dann auch ein paar Shootings mit mir als Fotograf. Freue mich schon drauf. Jedenfalls hatten wir wirklich Glück mit dem Wetter. Es hatte fast 15°C draussen und es war windstill. Im Wald viel dann ein schön goldenes Licht durch die Bäume, was ich märchenhafte Stimmung unterstützt hat. Eigentlich wollte ich nur Bilder in dem roten, langen Kleid machen. Das ist übrigens mein Ballkleid von dem ich so geschwärmt habe. Spontan haben wir dann noch mein selbstgenähtes, rotes Cape und das schwarze Kleid eingepackt. Eine gute Entscheidung. Andere Schuhe wären zwar auch nicht schlecht gewesen, jetzt haben wir dafür ein tanzendes Rotkäppchen. Spass hatten wir auf jeden Fall. Nachher wollten wir die Bilder auf dem PC anschauen, was natürlich nicht ging. Erstmal musste eine neue Version vom Camera Raw in Photoshop geladen werden. Bis man da mal das richtige bei Adobe gefunden hat, ich kanns euch sagen. Fast eine Stunde habe ich gesucht, bis ich eine echt gute Anleitung mit den Links zu den Downloads hatte. Jetzt läuft am PC wieder alles einwandfrei.

So haben wir dann auch den zweiten Feiertag viel zu schnell rum gebracht. Es ist erstaunlich wie die Zeit immer rast und das in den Ferien. Kaum zu glauben dass das Jahr in ein paar Tagen rum ist. Mir kommt es vor als hätte ich erst letzte Woche meinen 18. Geburstag gefeiert, dabei steht der nächste ja schon wieder vor der Tür. Ich freue mich schon auf Silvester. Das verbringe ich bei meinem Freund. Wir bleiben dieses Jahr daheim. Es wird ganz romantisch ein Candlelight Dinner geben und natürlich  Dinner for One geguckt. Für mich heisst es in den Tagen vor Silvester noch warten. Der Fahrzeugbrief für mein Auto ist immer noch nicht da. So können wir die kleine Knutschkugel noch nicht anmelden und abholen. Ich hoffe einfach das es noch diese Woche klappt. Es wäre schon wenn ich am Wochenende und vor allem nächste Woche ein Auto habe. Sonst könnte das mit dem Fotoshooting etwas problematisch werden. Deshalb heisst es jetzt: Daumen drücken!













Fotos: Lothar Baxmann
Bearbeitung: Sabrina Isabella
Bildidee: Sabrina Isabella


28.12.2015




Outfit: 1.Weihnachtsfeiertag

Samstag, 26. Dezember 2015


Die Weihnachtsfeiertage gehen einfach viel zu schnell wieder rum. Die Zeit verfliegt nur so. Gestern waren wir zum Mittagessen bei meiner Oma eingeladen. Wie Omas halt so sind, gab es natürlich wieder viel zu viel zu essen. Meine Oma hat wieder eine Gans auf den Tisch gestellt, dazu gab es Kartoffeln, Knödel, Blaukraut, Gemüse und eine super leckere Sosse. Man konnte sich so richtig satt essen. Im Anschluss wurde im sonnenlichtdurchflutetem Wohnzimmer noch etwas zusammen gesessen. Spontan kam dann die Idee auf, die Outfitbilder auf Omas Balkon zu machen, schliesslich war es dort herrlich sonnig. Da bei meiner Oma alles wie bei Schöner Wohnen aussieht (wie mein Papa immer sagt) hatten wir natürlich eine schöne Kulisse für die Bilder. Momentan ist ja ein herrliches Wetter, mehr Frühling als Winter. Klar wäre Schnee an Weihnachten schön gewesen, doch auch die jetzige Situation finde ich nicht schlecht. Für mich als kleine Frostbeule ist es natürlich herrlich sich im Winter nicht ganz so dick einpacken zu müssen. Besonders wenn wir heute noch in den Wald fahren um ein paar meiner Ideen umzusetzen. Ich bin gespannt wie das so klappt und vor allem was ich tänzerisch noch so hinbekomme. Wenn was gutes dabei raus kommt, bekommt ihr die Fotos natürlich zu sehen.

Das Kleid war ein Zufallskauf. Eigentlich wollte ich nur schnell in den Primark und mir ein paar billige flache Schuhe zu kaufen, da ich an dem Tag Fahrstunde hatte. Das heisst kaum steige ich in meiner Heimatstadt aus der Bahn aus, heisst es schon wieder ab ins Auto. Beim durch laufen habe ich dann dieses Kleid gesehen und musste es einfach mitnehmen. Es ist gestrickt und daher etwas durchsichtig. Einfach eins von diesen H&M Basic-kleidern drunter und schon passt das. Das Material ist herrlich weich und schmiegt sich schon an die Haut. Der Kragen verleiht dem ganzen etwas sehr klassisches. Mal ein ganz anderes Kleid bei mir im Schrank als sonst. Eine lange Kette lässt das ganze dann nicht zu formel aussehen. Ein entspanntes Outfit über das sich die Oma freut. Meine Daniel Wellington Uhr ist, seit ich mich traue sie zu tragen, mein absoluter Favorit geworden. Ich liebe diese Uhr. Sie passt einfach zu allem. Sie ist so schön schlicht und gut lesbar. Ich bin kein Fan von Uhren wo man das ganze Uhrwerk sieht und 5 andere Anzeigen haben. Ein einfaches, schönes Ziffernblatt genügt mir vollkommen. Etwas ungewöhnlicher für mich ist aber das Augenmake-up. Normalerweise geht nix ohne meinen Lidstrich. Gestern dachte ich mir, ich muss doch auch mal was anderes ausprobieren. Ich habe so viel schöne Lidschatten von Kiko und noch mehr Pinsel. Es wird langsam mal Zeit auszuprobieren was ich noch hinbekomme. Also gab es ein dezentes Make-up mit einem hellen Grau-Braun und einem Dunkelbraun auf die Augen. Alles ganz zart. Dafür habe ich den Mund mit meinem Lieblingslippenstift betont. Trotz des fehlenden Lidstrichs, habe ich mich sehr wohl gefühlt.


Kleid: Primark
Schuhe: JustFab
Uhr: Daniel Wellington
Kette: Forever21
Lippenstift: MAC Diva
Lidschatten: Kiko 238, 241










26.12.2015


Christmas?

Mittwoch, 23. Dezember 2015




Morgen ist Weihnachten. So richtig das Weihnachtsgefühl ist bei mir noch nicht aufgekommen. Dafür fehlen einfach ein paar Kleinigkeiten. Ich kann es kaum glauben das wir Dezember haben, es hat 10 °C draussen. Es ist zu warm für Schnee. Ich weiss noch wie man sich als Kind immer gefreut hat, wenn im Dezember Schnee lag. Man ist Schlitten fahren gegangen, hat Schneemänner gebaut und sich mit Freunden Schneeballschlachten geliefert. Das schönste war für mich aber immer die weisse Weihnacht. Wenn man am Abend dann zur Oma gelaufen ist, zum Essen und später am Abend gabs dann die Geschenke. Für mich hatte Schnee an Weihnachten immer etwas magisches. Die Welt schien für einen Abend still zu sein. Alles war von einer weissen Ruhe überzogen. Man hört nur den Schnee unter den Füssen, alles andere schwieg. Die Welt sah aus, als würde sie schlafen. Am Tage funkelte der Schnee wie Kristalle und lies alles in seinem Zauber erstrahlen und selbst wenn es dunkel war, strahlte die Welt. Dieses Jahr fehlt die Magie dieser Jahreszeit. Wie soll da die richtige Stimmung aufkommen? Weihnachten war für mich immer so ein Familiending. Die Tante aus der Schweiz kommt oder man ist hingefahren. Die Oma kocht lecker essen. Abends wird zusammen gesungen und danach die Geschenke an jeden verteilt. Es ist schon eine Weile her, seit ich so ein richtiges Weihnachten mit der ganzen Familie hatte. Eigentlich sehr schade. Jeder sitzt so für sich zuhause, Weihnachten "im kleinen Kreis". Weihnachten war immer etwas besonderes. Jetzt ist man erwachsen. Weihnachten wird nicht mehr richtig gefeiert. Es ist ein Tag wie jeder andere, an dem es Abends die Geschenke gibt. Der Zauber ist verflogen. Eigentlich sollte ich schreiben wie toll Weihnachten doch ist, das man sich wie jedes Jahr darauf freut. Für mich ist es leider nicht mehr das selbe, wie als Kind. 

Jetzt verpackt man die letzten Geschenke oder kauft sogar die letzten noch ein. Man hat sich ewig den Kopf zerbrochen, wem man was schenken soll und doch sind es die gleichen Geschenke wie jedes Jahr nur in einer anderen Verpackung. Für mich wäre es Zeit für mein eigenes kleines Weihnachtswunder. Morgen fängt es an mit Geschenke verteilen. Erst meine Eltern. Am ersten Feiertag meine Oma. Irgendwann vor Silvester bekommt mein Freund seine Tüte und irgendwann im Januar dann meine Tante ihres, wenn sie uns besuchen kommt. So sollte Weihnachten nicht ablaufen. Ich will euch nicht vorheulen, wie scheisse ich doch Weihnachten finde. Doch ich finde Weihnachten ist einfach nur noch zu einem Fest der Marktwirtschaft geworden. Alles schreit danach wie toll Weihnachten ist und das jeder riesige Mengen an Geschenke braucht. Am Ende wird einfach irgendwas verschenkt, hauptsache man hat für jeden was. Meine Freunde und ich haben ausgemacht, das wir uns nicht schenken. Es soll nicht einfach irgendwas gekauft werden. Ein Geschenk sollte von Herzen kommen. Vielleicht etwas Witz haben und es sollte etwas sein über das sich der Beschenkte wirklich freut. Für jeden in meiner kleinen Familie habe ich nur eine Kleinigkeit. Doch hoffe ich, das ich jeden seinen Geschmack treffe. Es ist schwierig seinen Eltern was zu schenken. Wirkliche Wünsche äussern sie nicht und etwas was sie sich wünschen, kann man sich als Schüler nicht wirklich leisten. Ich hoffe meine Familie freut sich über ihre kleinen Geschenke.







23.12.2015


Outfit: Midi Skirt

Mittwoch, 16. Dezember 2015


Nächste Woche ist schon Weihnachten. So richtig das Weihnachtsgefühl ist bei mir noch nicht angekommen, wie auch es ist noch relativ warm und es liegt kein Schnee. Gut fürs Autofahren, aber so richtig Stimmung kommt nicht auf. Man sieht überall die Deko hängen, auch bei uns hängt ein Kranz aus Christbaumkugeln an der Türe und eine Lichterkette um den Buchsbaum. Ab nächster Woche kann es dann gerne schneien. Dann bekommen wir vielleicht doch noch weisse Weihnachten. Diese Woche ist meine letzte richtige Schulwoche für dieses Jahr. Am Freitag schreiben wir noch eine Mathearbeit, auf die ich schon fleissig lerne und morgen haben wir noch eine Abgabe in Bildaufnahmetechnik. Über Food Still zum Thema Weihnachten. Die Fotos werde ich euch dazu auch noch zeigen. Ansonsten bekommen wir endlich in den meisten Fächern unsere Noten. Auf viele bin ich sehr gespannt, da ich bei den kreativen Fächern das ganze so schlecht einschätzen kann. Jeder Lehrer beurteilt deine Fotos, Animationen und Design anders als sein Vorgänger. Man kann nur hoffen, das es gut ist. Mein Zeugniss hat nämlich jetzt schon leider eine 3 drin stehen. Wir haben zwei verschiedene Englischunterrichte. Einen für die Fachhochschulreife und einen der zur Ausbildung gehört. In Englisch 1 also, der wo zur Ausbildung gehört, hab ich die Arbeit in den Sand gesetzt. Da wir nur eine im Halbjahr schreiben, kann ich sie nicht ausgleichen. Dafür bin  ich im FH-Englisch wieder Klassenbeste geworden. Da versteht einer mal die Lehrer. Der eine meint, ich schreibe gut, der andere meint ich schreibe Mist. Jetzt heisst es einfach in allen Fächern noch mal mehr Gas geben im letzten Halbjahr.

Um zu meinem Outfit zu kommen. Man sieht ja schon eine Weile Midikleider und -röcke. Richtig rangetraut habe ich mich noch nicht. Nur mit dem Kleid vom letzten Post, komme ich in die Nähe von Midi. Mit diesem Rock habe ich mich mal getraut Längen über das Knie anzuziehen. Er ist ein einfacher Basicrock von H&M. Das merkt man einfach daran, dass er schnell mal etwas höher rutscht und das Knie dann nicht mehr bedeckt. Entweder man zupft ihn wieder runter oder trägt ihn so wie er ist. Trotz allem sitzt dieser Rock am Rest einfach wie eingegossen, durch den hohen Elastananteil. Ein grosses Mittagessen und Treppensteigen, ist so kein Problem. Schwieriger wurde es für mich schon, was ich dazu anziehe. Mir war klar das es auf jeden Fall Schuhe mit Absatz sein müssen. Da Stoffschuhe zum Winter rausfallen habe ich dann zu meinen anderen Vagabonds gegriffen. Diese sind aus Leder und halten meine Füsse sogar erstaunlich warm. Da es für die Schule nicht zu schick werden sollte, habe ich kurzerhand meinen Cropstrickpullover drüber geworfen und war schon zufrieden. Er ist nicht zu lang, so dass es unförmig aussehen würde, hält warm und macht das ganze einfach etwas Casual. Der Schmuck war dann schnell gewählt. Nichts grosses, eine lockere, lange Kette und ein paar Ringe. Fertig war ein, unglaublicherweise, sehr bequemes Outfit. Sogar vom Deutschlehrer kam das Kompliment das es gut aussehen würde. Komplimente hört man doch immer gern, auch wenn es vom Lehrer immer schwer ist anzunehmen.





Rock: H&M
Pullover: Tally Weijl
Schuhe: Vagabond
Rucksack: Vintage
Kette: Forever21
Uhr: Amazon
Ringe: Primark
Ohrringe: New Look










16.12.2015




Fotografie: Emotionen

Sonntag, 13. Dezember 2015


Fotografie hält einen Moment fest, lässt einen Emotionen nochmal erleben, einen in Erinnerungen schwelgen. Es ist als läuft nochmal alles vor dem inneren Auge ab. Wir haben uns diese Woche überlegt einfach mal nur eine Emotion im Bild einzufangen. Nichts anderes. Wir hatten sehr viel Spass beim Fotos aufnehmen. Wir haben mehr gelacht und Grimassen geschnitten als alles andere. Aline und ich müssen als Ersatz für die verpassten Snapstudios jeweils eine Porträtserie machen. Die ich von Aline aufgenommen habe, bekommt ihr eventuell auch noch zu sehen. Die Bilder sind ganz einfach im Studio aufgenommen vor weissem Hintergund. Mit genug Abstand zum Hintergrund und mit der Lampe vom Hintergrund abgewandt, wird dieser dann auch grau. Bei manchen Aufnahmen haben wir einfach nur mit Dauerlicht gearbeitet, also ohne zu Blitzen. Es war ziemlich knifflig ein Bild hinzubekommen, bei dem die Haare fliegen, aber das Gesicht scharf ist. Mit Blitz und ein paar versuchen, war dann ein gutes Bild dabei. Diese Woche hatte ich wirklich viel zu tun. Zudem schlafe ich schlecht. Mir geht viel durch den Kopf und die Schule nimmt mich voll in Beschlag. Ich bin die ganze Zeit beschäftigt mit diversen Aufnahmen oder am lernen für verschiedene Klausuren. Ich freue mich auf die Ferien. Endlich wieder ausschlafen und Zeit mit dem verbringen, was einem Spass macht.

Aber zurück zum Thema, worum es eigentlich in diesem Post gehen sollte: Emotionen. Mir geht so viel unterschiedliches durch den Kopf, dass sich bei mir alles überschlägt. In einem Gesicht kann man oft gut ablesen wie es einer Person geht. Ob sie wütend, frustriert oder einfach nur enttäuscht ist. Ob sie glücklich ist, lacht, Spass hat. Man erkennt vieles. Emotionen lassen einen bestimmte Momente nie vergessen, genau wie die Fotografie. Man hört ein bestimmtes Lied, es wird eine Emotion übertragen und man denkt an einen vergangen Moment zurück. An den ersten Kuss, das erste Mal im Club tanzen, der schöne Mädelsabend. Es wird automatisch verknüpft. Wenn wir etwas zu entscheiden haben, entscheiden wir oft aus dem Bauch heraus, oft ohne darüber nachzudenken. Wir handeln auch aus Gefühlen heraus. Viele Entscheidungen treffen wir aus Erfahrungen heraus. Oft ist dies besser als lange über etwas nachzudenken.



13.12.2015


Throwback Thursday: Weihnachtsfeier

Donnerstag, 10. Dezember 2015



Am Montag war bei uns im Verein die alljährliche Weihnachtsfeier. Dieses mal war es für mich zumindest etwas anders. Da ich in jedem Kurs sozusagen als Assistentin dabei bin, durfte ich auch so gut wie jeden Auftritt mit tanzen. Jedes Jahr zeigt ein Tag einen Sketch und die anderen Gruppen etwas einstudiertes. Natürlich etwas getanztes. Bei den Senioren durfte ich dann auch mit türkisener Federboa tanzen. Etwas was ich immer schon wollte. Das Ding hat fürchterlich gekratzt und viel zu viel Federn verloren und sah eher aus wie ein gerumpftes Huhn. Beim Tanzen hat es dann fast komplett reibungslos geklappt. Genauso wie in den anderen Gruppen auch. Als letztes habe ich mit meinem Freund und Tanzpartner die Turniergruppe "präsentiert". Wir haben nochmal unseren Langsamen Walzer zu Moonriver getanzt. Ein Video gibt es leider nicht, vielleicht kann ich aber noch ein paar Fotos besorgen, versprechen kann ich es allerdings nicht. Der Aufritt hat gut geklappt, auch wenn die Fläche etwas problematisch war. Es war Steinboden und in der Mitte der Fläche eine tiefe Fuge. Trotzdem hat es ohne Stolpern funktioniert, auch wenn ich bei einer Pose blöd mit dem Absatz hängen geblieben bin. Dafür das wir gerade mal 5 Stunden trainiert hatten, bin ich ausnahmsweise mal echt zufrieden.

Das Schönste am Abend war allerdings, auch gleichzeitig das Überraschenste. Es werden jedes Jahr Geschenke vom Vorstand und von den Gruppen, an die Trainer überreicht. Da ich ja weder Trainer bin, noch in Aussicht steht das es sich bald ändern wird war ich sehr überrascht als ich nach vorne gerufen worde. Ich habe tatsächlich einen riesigen Blumenstrauss und eine Flasche Sekt vom Vorstand bekommen für meine tatkräftige Unterstützung im Training. Von der 19 Uhr Gruppe (eigentlich so ziemlich meine Lieblingsgruppe) habe ich sogar eine supersüsse Karte und etwas Geld bekommen. Ich hatte mich vorher schon gewundert, das beim sammeln für unseren Trainer bei ihnen so wenig rausgekommen ist. Ich konnte ja nicht ahnen, das ich die andere Hälfte des Betrages bekommen sollte. Die Freude meinerseits war riesig. Jezt duftet mein Zimmer nach frischen Blumen und meint Konto ist wieder etwas aufgestockt.








10.12.2015


About: Tattoos and Piercings Part 5

Sonntag, 6. Dezember 2015


Zusammen mit meinem Notenschlüssel habe ich mir noch diesem Spruch auf den Oberschenkel tätowieren lassen. Es ist schwer zu erklären warum ich diesen Spruch haben wollte bzw. viel mehr seine Bedeutung für mich. Ich habe im Grunde genommen schon immer etwas kreatives gemacht. Als Kind habe ich gemalt, genäht, gestickt, gebastelt und mir meine eigene Welt gestaltet so wie ich die wollte. Als Kind gab es kein richtig und falsch. Da konnte auch mal ein Pferd kanllrot sein oder eher aussehen wie ein Dackel. Da gab es keine schlecht genähte Naht und falsch aufgestickte Pailetten. Da wurde alles frei Schnautze gemacht und niemand konnte einem reinreden wie man sein Kunstwerk machen wollte. Im Nachhinein finde ich das die Kreativität von Kindern in den meisten Schulen nicht mehr gefördert, manche Talente bleiben verborgen und man muss unter bestimmten Vorgaben etwas malen. Später als älterer Mensch fällt es einem dann oft schwerer frei von allen Regeln zu denken und etwas neues für sich zu kreieren und seinen Gedanken eine Form zu geben. Diese Zeit als Kind, als man "Kunst" noch so machen konnte wie man wollte ist eine der schönsten. Lange Zeit habe ich nix mehr gemalt oder gebastelt. Früher war es normal für mich ständig an etwas neuem zu werkeln. Durch die Schule ging erst die Zeit, dann die Lust und später auch die Ideen immer mehr zurück. Kreativ sein wurde hinter allem anderen angestellt. Mein erstes Jahr auf der Modeschule war schwer. Man sollte wieder einen Zugang zur seiner abtrainierten Kreativität finden, was sich nicht immer als leicht herausstellte. Zudem findet man seine eigenen Arbeiten meistens schlechter als die von anderen und gibt es dann noch Noten drauf, bekommt man schnell einen Dämpfer. Nach und nach entwickelten sich dann aber doch neue Idee. Es wurde mehr Farbe dazugenommen und neue Techniken ausprobiert. Wir haben viele verschiedene Dinge designt. Schmuck, Röcke, Hosen, Schals und Tasche sogar nach eigenem Design hergestellt. Es war ein schönes Jahr, aber ich bin froh das es noch nur ein Jahr geblieben ist. Ich wollte mehr über die Fotografie und Photoshop lernen, die Themen die mich schon immer begeistert haben. Es war eine gute Entscheidung. Man bekommt Aufgaben, aber genug Freiraum und seine eigenen Ideen zu entwickeln und umzusetzten. Wenn man das das Ergebniss in der Hand hat und damit zufrieden ist, kann einen das keiner mehr nehmen.



Es wird immer Leute geben die anderer Meinung sind als man selbst. Die manche Entwüfe, Foto und sonst etwas nicht gut finden und dir das auch sagen. Es wird daran rumkritisiert und alles auseinander genommen. Klar wenn der Kunde sagt er will es anderst haben dann wird es so gemacht, allerdings sollte man auch den Mut haben seinen Entwurf zu verteidigen zu erklären. Schliesslicht hat man daran hart gearbeitet und sich etwas einfallen lassen.  Es kann nicht immer alles in Zusammenhang mit Regeln funktionieren und nicht immer kann man sich genau an die Vorgaben halten. Eher geben sie uns einen Rahmen in dem es uns gestattet ist und zu entfalten und etwas zu erschaffen. Es ist nicht falsch wenn man mal ein paar Sachen ausser Acht lässt. Man kann nicht immer Angst davor haben jemanden anderen könnte es nicht gefallen. Gerade wenn man etwas für sich macht sollte man die Meinungen der Anderen nicht zu sehr gewichten. Mit der Kunst ist es wie im Leben. Alles zeichnet einen, man wird geprägt von dem was man erlebt. Nicht alles geht spurlos an einem vorrüber. Aber man kann trotzdem nicht in der Angst leben das manche Menschen einen nicht mögen oder mit Vorurteilen gegenüber stehen. Ich begegne oft einem schrägen Blick auf der Strasse, viel von älteren Leuten aber auch von gleichaltrigen. Früher habe ich mich immer kleine gemacht und versteckt nur Sachen getragen die nicht auffallen. Das hat sich geändert. Ich will mich nicht mehr verstecken müssen nur weil ich einen anderen Geschmack habe wie anderen. Klar habe ich viele Sachen die man auch an anderen Leuten sieht, aber auch welche die man nicht so oft auf der Strasse sieht und das ist auch gut so. Sich zu kleiden kann genauso Kreativität ausdrücken wie etwas zu malen. Man darf keine Angst davor haben falsch zu liegen oder kritisiert zu werden. Alles liegt nunmal im Auge des Betrachters für jeden ist Kreativität etwas anderes.







 06.12.2015




Outfit: All Black

Freitag, 4. Dezember 2015


Es wurde mal wieder Zeit für ein Outfit. Die ersten Dezembertage sind so mild, das man tatsächlich nochmal Kleider und Röcke auspacken kann, ohne das man frieren muss, natürlich mit Strumpfhose. Am Donnerstag haben wir in der Schule das schöne Wetter genutzt um ein paar Bilder zu machen. Eigenttlich wollten wir nur Porträts machen, raus kamen dann auch noch ein paar Outfitfotos. Leider kann ich die Raw-Datein auf meinem PC nicht öffnen, (weiss nicht wieso) weshalb ich nur die von der Qualität etwas schlechteren Jpegs bearbeiten konnte. Ich hoffe euch stört es nicht. Mich für meinen Teil trifft man nicht mehr ohne Schal und Salbeibonbons an. Ich habe Halschmerzen und Husten. Ich habe das Gefühl es wird ein Winter der ständig so kleine ätzende Krankheiten für mich parat hält. Einer meiner Schals die am wärmsten sind, ist dieser aus der letzten Saison von Primark. Er ist auch sehr weich und dick. Funktioniert auch prima als Kopfkissen. Auch meine Uhr traue ich mich endlich öfter zu tragen. Am Mittwoch dachte ich beim tanzen für einen Moment jetzt ist das Glas kaputt. Mein Trainer und ich sind gegen eine der Säulen gerasselt und meine Uhr war leider zwischen uns und der Säule. Abbekommen hat sie erstaunlicher Weise zum Glück nichts. Auch wenn es kurz ein ziemlicher Schreckmoment war.

Das ich nur Schwarz trage war reiner Zufall. Ich hatte Lust auf ein Kleid das lange Arme hat und locker ist. Da war dieses Kleid dafür ideal. Es ist relativ lang und fällt gerade. Mit einem Gürtel wird aus dem Sack ein annehmbares Kleid. Ich trage es auch gerne wenn es wärmer ist, da krempel ich die Ärmel dann etwas hoch und hab eine hautfarbe Strumpfhose an. Dann sieht man auch die transparenten Stellen besser. Klar ist, das man darunter noch ein schwarzes Basic-Kleid anziehen sollte. Sonst sieht man doch etwas zu viel durch. Der Cardigan ist mein absolutes Lieblingsbasic. Er ist lang, kuschelig und warm. Mit der Farbe passt er klar zu allem. Gross Schmuck wollte ich zu dem Outfit nicht tragen. Ich hatte es schon mit langen Ketten an. Es hat auch was, aber nur wenn man den Schal dazu nicht anlassen will. Meine zwei Lieblingsketten tun es dann alle mal. Ich werde mich jetzt erstmal auf mein Wochenende konzentrieren. Mein Freund und ich müssen noch viel trainieren. Am Montag ist die Weihnachtsfeier im Verein und wir tanzen dort einen Auftritt. Die Choreo haben wir uns erst vor zwei Wochen wieder erarbeitet und so ganz laufen tut es noch nicht. Wünscht uns also Glück!


Cardigan: Primark
Kleid: H&M
Schal: Primark
Schuhe: Vagabond
Uhr: Daniel Wellington
Ringe: Stradivarius
Ketten: Primark









04.12.2015



Auto Post Signature

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