About: Ein Jahr später

Freitag, 25. Mai 2018


Ein dreiviertel Jahr ist es her das ich einen Beitrag auf meinem Blog online gestellt habe. Durch das Studium und das Arbeiten bleibt viel auf der Strecke. Man muss Prioritäten setzten. Man kann nicht immer alles haben und doch vermisst man es. Immer wieder habe ich meinen eigenen Blog besucht, habe alte Beiträge durchgelesen. Er ist für mich wie eine Art Tagebuch. Zeigt mir Bilder der "alten" Sabrina, erzählt mir Geschichtendie schon ein, zwei Jahren alt sind. Mittlerweile hat sich sehr viel in meinem Leben geändert und das alles zu erzählen würde wohl den Rahmen dieses Blogs sprengen. Ich studiere immer noch, das ist eine Konstante in meinem Leben. Naja wenn man sowas als Konstante bezeichnen kann. Das vierte Semester neigt sich schon dem Ende und ich sitze jeden Tag am PC und arbeite an meinen Abgaben. Trotzdem wollte ich es mir nicht nehmen lassen die Zeile zu schreiben. Ich denke schon eine geraume Zeit darüber nach wieder mit den Bloggen anzufangen. All die schönen, guten Dinge mit euch zu teilen. Euch mitzunehmen, in einen neuen Lebensabschnitt und euch meine Ideen und Pläne zeigen.

Einen Plan kann ich euch jetzt schon verraten, ich habe mit definitiv wieder vorgenommen diesen Blog aufleben zu lassen. Ich werde es vielleicht nicht schaffen immer regelmäßig Beiträge online zu stellen, aber das ist ok. Als ich aufgehört habe zu bloggen war ein Grund der Druck den ich mir selbst gemacht habe. Immer Content zu produzieren, nachzudenken über was man schreiben könnte. Diesen Stress will ich mir nicht nochmal machen und alles ein bisschen langsamer angehen. Ich werde in der nächsten Zeit nach und nach Updates zu den verschiedenen Themen hochladen, die ich bisher in meinem Blog behandelt habe. Das ein oder andere wird sicherlich dazukommen.



Was würden euch für Themen interessieren? Schreibt mir!

Urlaubsreif

Sonntag, 6. August 2017

Nach Monaten gibt es auch mal ein wieder einen Beitrag. Die Uni hatte mich voll in Beschlag genommen. Meine ganze Zeit und Aufmerksamkeit ist in mein Studium und dessen Projekte geflossen. Als es Richtung Semesterende ging wurde es nochmal richtig stressig. Wie sagt man als Student so schön? Man hat so lange ein Motivationsproblem bis man ein Zeitproblem hat. Bei mir kam dann noch Privat einiges dazu. So mussten erstmal meine Hobbys drunter leiden. Das einzige was mir in der Zeit blieb war das Tanzen. Das war auch gut so, wenigstens ein bisschen Ausgleich zu der Arbeit am Laptop. Vorlesungsende war sogar schon am 29. Juni. Wer jetzt denkt ich lag auf der faulen Haut der irrt sich. Es wurde gezeichnet, geklebt, programmiert, recherchiert und jede Menge Texte verfasst. Mit der Abgabe der Wissenschaftlichen Arbeit vor 2 Wochen war es dann endgültig rum. Das musste gefeiert werden. Die Woche darauf war bei mir die Luft raus. Die ganze Last der letzten Wochen viel mir von der Schulter und ich war einfach froh ein paar entspannte Tage auf der Couch zu haben. Bis auf ein paar Bilder für Instagram war nicht drin.

Die vergangene Woche war Balsam für die Seele. Ich war zu Besuch bei meiner Tante, die in einem Dorf nahe Basel, am Rande des Juras lebt. Von der Terrasse hat man einen wunderschönen Blick auf die Berge. Man hört die Kuhglocken und die Schafe. Abends die Ruhe mit einem Glas Gin Tonic genießen. Was will man mehr? Wer mit auf Instagram verfolgt hat bestimmt gesehen das wir auch einen Abstecher nach Basel gemacht haben. Mit Reihn-Überfahrt, leckerem Essen und Bummeln durch die Stadt. Erst in der Schweiz wurde mir richtig bewusst: Ich habe Ferien! Das Wetter ist gut und ich kann den ganzen Tag tun was ich will. Als nächstes steht nur die Planung für meinen Urlaub an. Es geht 10 Tage nach Italien. Erst nach Mailand und dann weiter nach Jesolo/Venedig ans Meer. So schön Städtetrips auch sind. Es geht doch nix über faul am Strand liegen und gutes Essen. Den Urlaub habe ich mir verdient. Bis es soweit ist genieße ich den Sommer hier.




Some Thoughts: Drowning in Memories

Freitag, 26. Mai 2017

Es bricht über einen herein, wie eine große Welle. Das vorher noch sanft vor sich hin schaukelnde Meer wird zum tobenden Ungeheuer. Man kämpft dagegen an, will nicht untergehen. Die nächste Welle bricht und man beginnt zu sinken. 

Gerade noch hatte man die Sonne genossen, sich sanft treiben lassen. Was sich weit hinter einem für Kräfte versammelten blieb unbemerkt. So viel Schönes gab es zu sehen, für alles andere blieben die Augen verschlossen.

Ich beginne zu schwimmen. Immer schneller. Will nur weg, weg von diesem Ort der mich so sehr an bereits Geschehenes erinnert. Jedes Meer ist doch irgendwie gleich. Unberechenbar. In einem Moment ein wahres Paradies, im nächsten scheint man zu ertrinken. Erinnerungen. Sie prallen auf mich ein unsanft, unheilvoll. Warum schon wieder? Warum. Ein Wort genügt und meine Glieder erstarren. Ein tiefer Atemzug. Komme ich hier lebend raus? Ich kann. Ich muss. Einfach abwarten, warten was passiert. Es wird sich beruhigen, irgendwann wird aus dem tobenden Sturm ein sanft streichelnder Wind. Nur lange genug durchhalten. Atmen. 
Bis es vorbei ist liege ich im Wasser, lasse mich treiben. Versuche nicht unterzugehen. Einfach zu atmen und geschehen zu lassen was geschehen soll. Stark sein. Wie die Blume im Wind. Biegsam mich der Kraft hingeben. Lieber ein paar Blätter verlieren und bluten, anstatt zu brechen. Die Käfte, die Worte, an mir reißen lassen. Atmen. Hingeben. Einfach treiben lassen wie Blätter im Wasser. 



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